Hochdekorierter Gast beim Auftakttraining

Aufgrund der Schulferien konnte Trainer Eckart Schuster nur vier Spielerinnen und einen "Überraschungsgast" zum Auftakttraining begrüßen. Marisol Kröncke, die in den Semesterferien aus dem fernen Milwaukee in die Heimat gereist ist, nahm die Gelegenheit war, am Training ihrer alten Mannschaft teilzunehmen. Die erste Saison bei den Cardinal Stritch Wolves in der Chicagoland Collegiate Athletic Conference (CCAC) lief für die Mittelfeldspielerin optimal. Sie wurde am Saisonende in das All-Conference 1st Team der CCAC gewählt. Außerdem wurde sie als "CCAC-Freshman of the Year" geehrt. Dieser Titel wird dem besten Neuling dieser Conference verliehen. Mit 20 Einsätzen, 25 erzielten Punkten (Ø 2,27), 11 Toren und 3 Vorlagen kam sie zudem noch unter die Top-10 der Conference. Der erste offizielle Auftritt der Mannschaft wird dann beim 40.Moerser Hallenturnier am 14.Januar stattfinden.

[04.01.2018]

Gelungener Hallenauftritt in Moers

Gruppe A

Zum 40.Mal lud der GSV Moers zu seinem traditionsträchtigen Hallenturnier in die Sporthalle des Adolfinum-Gymnasiums ein. Das Teilnehmerfeld war gespickt mit viel Lokalkolorit und versprach einige packende Derbys. In der Gruppe A trafen die Zebras auf den Gastgeber GSV I, sowie auf den SV Heißen Mülheim, den SV Jägerhaus Linde und den Titelverteidiger TSV Bayer 04 Leverkusen II.  Trainer Eckart Schuster schickte dazu einen elfköpfigen Kader ins Rennen.

MSV Duisburg II: <1> Ricarda Rumohr - <5> Antonia Halverkamps, <13> Kira Schuster, <14> Franzisca Döpp, <9> Semen Temiz - <16> Pia Rybacki, <4> Neslihan Diken, <10> Sophia Röttges, <21> Emma Hilbrands - <6< Sabiha Uyaner,  <27> Elona Sadiku.

 

MSV Duisburg II - Grafschafter SV Moers                                                                                                                                                                                                                       2:0

Direkt zum Auftakt des Turniers mussten die Zebras gegen die Erstvertretung des Ausrichters antreten. Trainer Eckart Schuster setzte zunächst auf eine blockweise Wechselstrategie und danach, um allen Spielerinnen Einsatzzeit zu geben, auf fliegenden Wechsel. Diesen Spielmodus hielt er in allen Turnierspielen bei. Der erste Block der Blau-Weißen bestand aus „Toni“ Halverkamps, die von hinten die Bälle verteilte, sowie Kira Schuster, Franzisca Döpp und Senem Temiz. Nach einer Vorlage von Franzisca Döpp schob Kira Schuster den Ball unmittelbar an der Torfrau vorbei ins Netz (3‘). Dabei konnte sie den Zusammenprall mit der Keeperin nicht verhindern und musste danach einige Minuten behandelt werden. Nach der Führung hatten die Zebras einige gute Chancen durch Distanzschüsse, doch „Toni“ Halverkamps, Sophia Röttges oder Pia Rybacki verfehlten das Ziel nur knapp. In der 10.Minute fiel dann die Entscheidung: Eine Moerser Ecke blockte „Toni“ Halverkamps ab und startete ein fulminantes Solo über das ganze Feld, bevor sie eiskalt zum 2:0 einnetzte. „Rici“ Rumohr konnte in der Schlussminute mit zwei starken Paraden ihren Kasten sauber halten.

Tore: 1:0 Kira Schuster (3‘), 2:0 Antonia Halverkamps (10‘).

 

MSV Duisburg II - SV Heißen Mülheim                                                                                                                                                                                                                             5:1

Im zweiten Spiel trafen die Zebras auf Ligakonkurrenten SV Heißen Mülheim. Schon nach der Anfangsphase war die Partie bereits entschieden. Einen Doppelpass, der die gegnerische Abwehr aushebelte, zwischen Franzisca Döpp und Kira Schuster schloss die Kapitänin zum Führungstreffer ab (2‘). Nur eine Minute später erhöhte wiederum Kira Schuster per Fernschuss auf 2:0 (3‘). Senem Temiz hatte Pech, als sie das Aluminium prüfte (4‘) und Pia Rybacki, die an der Torfrau scheiterte (5‘). Ein schöner Diagonalpass von Pia Rybacki fand die freistehende Sabiha Uyaner. Die türkische Jugendnationalspielerin hatte daraufhin keine Mühe das 3:0 zu erzielen (7‘). Als die Mülheimer  Torfrau einen strammen Schuss von Kira Schuster nur abklatschen konnte, stand Elona Sadiku goldrichtig und staubte zum 4:0 ab (8‘). Das Gegentor entsprang der Kategorie Slapstick. Der abgewehrte Ball von „Rici“ Rumohr traf „Toni“ Halverkamps an der Hacke und trudelte vor die Füsse einer Heißenerin. Die fackelte nicht lange und erzielte den Anschlusstreffer (10‘). In der Schlussminute schoss Senem Temiz an den Pfosten und Franzisca Döpp schob den Abpraller zum 5:1-Endstand ein (12‘).

Tore: 1:0 Kira Schuster (2‘), 2:0 Kira Schuster (3‘), 3:0 Sabiha Uyaner (7‘), 4:0 Elona Sadiku (8‘), 4:1 (10‘), 5:1 Franzisca Döpp (12‘).

 

MSV Duisburg II - SV Jägerhaus Linde                                                                                                                                                                                                                              2:3

Gegen die Wuppertaler sorgte der „2.Block“, bestehend aus Pia Rybacki, Sophia Röttges, Emma Hilbrands und Neslihan Diken, für die Tore. In der schnellen und wechselhaften Partie sorgte Pia Rybacki zunächst für die Führung der Zebras (5‘). Die Wuppertalerinnen schlugen aber unmittelbar zurück und kamen durch einen Schlenzer ins obere Toreck zum Ausgleich (6‘). Ein strammer Distanzschuss von Sophia Röttges stellte die Duisburger Führung wieder her (7‘). Kurz darauf scheiterten „Nesli“ Diken und Sophia Röttges an der Torfrau von Jägerhaus Linde (8‘). Eine Fußballweisheit besagt: „Wer seine Chancen nicht nutzt, den bestraft das Leben“. Jägerhaus Linde tat dies mit einem Doppelschlag: Zunächst tauchte eine Wuppertalerin, nach einem langen Pass aus der Abwehr, alleine vor „Rici“ Rumohr auf und ließ ihr keine Abwehrchance – 2:2 (9‘), bevor ein präziser Schuss in den Torwinkel das 2:3 brachte (9‘). Die Zebras drängten vehement auf den Ausgleich, doch weder Kira Schuster noch „Toni“ Halverkamps konnten das Leder im gegnerischen Gehäuse unterbringen.

Tore: 1:0 Pia Rybacki (5‘), 1:1 (6‘), 2:1 Sophia Röttges (7‘), 2:2 (9‘), 2:3 (9‘).

 

MSV Duisburg II - TSV Bayer 04 Leverkusen II                                                                                                                                                                                                                3:2

Im letzten Gruppenspiel trafen die Zebras auf den Titelverteidiger Bayer 04 Leverkusen II. Die Kickerinnen aus der Chemiestadt erwischten einen rabenschwarzen Tag. Im Dutzend versemmelten sie in den Spielen selbst die besten Torchancen und avancierten somit zur großen Enttäuschung des Turniers. Nachdem „Kanonierin Toni“ Halverkamps schon in der 1.Minute Maß nahm und knapp verfehlte, vollendete sie ein Solo mit einem satten Flachschuss zum 1:0 (3‘). Danach hätten die Zebras schon alles klar machen können, doch „Nesli“ Diken scheiterte in aussichtsreichen Position an der Bayer-Torfrau (4‘) und Pia Rybackis Schuss kratzte eine Abwehrspielerin noch von der Torlinie (5‘). Ein Doppelpass zwischen Sabiha Uyaner und Pia Rybacki brachte das 2:0 (7‘). Das weckte die Bayer-Kickerinnen auf. Zunächst konnte „Rici“ Rumohr zweimal spektakulär klären, bevor sie sich geschlagen geben musste (9‘). Nur eine Zeigerumdrehung später glichen die Leverkusenerinnen aus (10‘). Der Siegtreffer der Zebras resultierte aus einem abgefälschten Schuss von Sophia Röttges (11‘). Sekunden vor der Schlusssirene klärte Sophia Röttges mit vollen Einsatz gegen Ex-FCR-Spielerin Sarah Abu Sabbah, die danach verletzt ausschied.

Tore: 1:0 Antonia Halverkamps (3‘), 2:0 Sabiha Uyaner (7‘),  2:1 (9‘), 2:2 (10‘), 3:2 Sophia Röttges (11‘).

 

MSV Duisburg II – BV Borussia Bocholt                                                                                                                                                                                                                           1:2

Im Halbfinale erwischten die Bocholterinnen den besseren Start und gingen bereits in der 2.Minute in Führung. Kurz danach verletzte sich Kira Schuster bei einem Zweikampf und musste wieder minutenlang auf der Spielerbank behandelt werden. Trotz des Ausgleichstreffers von Pia Rybacki (6‘) kamen die Zebras irgendwie nicht richtig ins Spiel. Viele unpräzise Pässe landeten beim Gegner und unterbanden so das eigene Offensivspiel. Das nutzten die Gegnerinnen in der Schlussphase der Begegnung. Nachdem „Rici“ Rumohr noch eine 1:1-Situation stark pariert hatte, konnte Bocholt den Nachschuss unbedrängt zum 1:2 im Duisburger Netz unterbringen. Es war das schwächste Turnierspiel der Zebras, so dass die Borussia verdient ins Endspiel einzog.

Tore: 0:1 (2‘), 1:1 Pia Rybacki (6‘), 1:2 (11‘).

 

MSV Duisburg II – SV Budberg                                                                                                                                                                                  0:0 (2:1 nach Neunmeterschießen)

Das Spiel um den 3.Platz war das „Vorgeplänkel“ vor dem Topspiel in der Liga. In der Anfangsphase war die Begegnung geprägt von taktischen Abwarten und Lauern auf Fehler des Gegners. Doch das Taktieren wurde schnell aufgegeben. Es entwickelte sich eine spannende Partie zwischen den beiden  diszipliniert spielenden und technisch versierten Teams. Die ersten Torchancen hatten die Zebras durch Sabiha Uyaner (3‘), „Toni“ Halverkamps (4‘) und Franzisca Döpp (6‘), bevor Budberg mit einen Aluminiumtreffer antwortete (7‘). Danach hatten bei Mannschaften noch mehrfach Chancen in Führung zu gehen. Die größte Tormöglichkeit hatte Emma Hilbrands nach einer schönen Kombination über Sophia Röttges und „Toni“ Halverkamps, doch ihr Schuss ging Zentimeter über das Tor von Kim Gina Stawowy (11‘). So musste die Entscheidung schließlich im Neunmeterschießen fallen. Den ersten Neunmeter der Budbergerinnen konnte „Rici“ Rumohr halten. Danach trafen „Toni“ Halverkamps (MSV), Ex-Zebra Alice Hellfeier (Budberg) und Sophia Röttges (MSV) ins Netz. Den letzten Budberger Neunmeter von Ex-Zebra Scarlett Hellfeier konnte „Rici“ Rumohr ebenfalls abwehren, so dass die Zebras schließlich den 3.Platz belegten.

Tore: Antonia Halverkamps, Sophia Röttges – Alice Hellfeier (alle per Neunmeter)

 [14.01.2018]

Klarer Sieg beim Testspiel in Höntrop

SV Höntrop 1916 – MSV Duisburg II                                                                                                                                                                                                                        0:4 (0:0)

Trainer Eckart Schuster bekam gerade einmal elf Spielerinnen zusammen, um den Test beim Westfalenligisten angehen zu können. Es entwickelte sich schnell eine recht einseitige Partie, in der die Zebras den Ton angaben. Mit Distanzschüssen versuchte man zunächst zum Erfolg zu kommen, doch Kira Schuster zielte knapp daneben, oder die Höntroper Torfrau parierte. Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Viele eigene Ballverluste durch unpräzises Abspiel hemmten den Spielaufbau nachhaltig. Die sich bietenden Chancen konnten die Höntroperinnen jedoch nicht nutzen, da die Innenverteidigung der Zebras in Form von Emma Hilbrands und „Toni“ Halverkamps bombensicher stand. Nur durch eine Standardsituation, einen Freistoß von der Strafraumgrenze, brachte Gefahr. Doch „Rici“ Rumohrs Fingerspitzen und die Querlatte klärten das Geschoss von Franziska Goldmann (35‘). Kurz vor den Pause hatten die Zebras gleich zweimal die Möglichkeit in Führung zu gehen. Zuerst scheiterte Sabiha Uyaner am Pfosten (42‘) und dann Fuko Takahashi an der Torfrau (44‘). So ging es torlos in die Kabine. In der 2.Hälfte wurde das Spiel etwas rassiger. Franziska Goldmann, die auffälligste Offensivkraft der Westfalen, prüfte „Rici“ Rumohr im MSV-Tor (51‘). Den Weckruf nahmen die Zebras auf und antworteten entsprechend: Ein langer Pass von Kira Schuster aus dem Mittelfeld fand Sabiha Uyaner, die allein aufs Tor zustürmte und mit einem raffinierten Lupfer über die Torfrau einnetzte (54‘). Nun hatten die Zebras endgültig die Oberhand. Immer wieder leiteten lange Diagonalpässe auf die Flügel gefährliche Angriffe der Zebras ein. Entweder über Jülide Mirvan auf der linken Seite oder über Pia Rybacki und Kira Schuster über rechts. Dem hatten die Gastgeber fast nichts entgegenzusetzen. So spitzelte Fuko Takahashi eine Flanke von Kira Schuster aus drei Metern zum 2:0 ins Tor (60‘). Ein Duplikat dieses Spielzugs führte in der 76.Minute zum 3:0. Den Schlusspunkt setzte schließlich Jülide Mirvan, die mit einem gefühlvollen Heber zum 4:0 traf (84‘). Trotz der klaren Niederlage war die Torfrau der Gastgeber die stärkste Höntroperin, die mit starken Paraden das Ergebnis in Grenzen hielt.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <27> Elona Sadiku, <21> Emma Hilbrands, <5> Antonia Halverkamps, <4> Neslihan Diken - <17> Jülide Mirvan, <29> Fuko Takahashi, <13> © Kira Schuster, <9> Senem Temiz - <6> Sabiha Uyaner, <16> Pia Rybacki.

Tore: 0:1 Sabiha Uyaner (54‘), 0:2 Fuko Takahashi (60‘), 0:3 Fuko Takahashi (76‘), 0:4 Jülide Mirvan (84‘).

[21.01.2018]

Abwehrschlacht im Jean-Löring-Sportpark

SC Fortuna Köln – MSV Duisburg II                                                                                                                                                                                                                          5:0 (1:0)

Die rund 30 Zuschauer, die sich am Kunstrasenplatz des Jean-Löring-Sportparks einfanden,  staunten nicht schlecht. Die Zebras traten nur mit einer Neuner-Elf an. So musste das ganze Spiel in doppelter Unterzahl bestritten werden. Erwartungsgemäß übten die Kölnerinnen einen immensen Druck auf die MSV-Defensive aus. Doch die MSV-Ladies hatte eine gute Taktik: Sie stellten geschickt die Räume zu und sorgten mit langen Bällen auf Fuko Takahashi und Senem Temiz für kurzzeitige Entlastung. Und wenn ein Ball mal wirklich gefährlich aufs Tor kam, konnte sich „Rici“ Rumohr zwischen den Pfosten auszeichnen. Erst unmittelbar vor der Pause gingen die Kölnerinnen durch einen leicht verunglückten Heber von Franziska Weißhaar in Führung (44‘). Das zweite Tor der Rot-Weißen erzielte Annika Boden mit einem Schuss von der Strafraumgrenze (49‘). Zuvor hatte „Toni“ Halverkamps einen abgefälschten Schuss des Gegners von der Linie gekratzt. Immer wieder versuchten die Zebras Konter zu setzen, doch die Kölnerinnen konnten mit ihrer Überzahl im Mittelfeld alle Bemühungen erfolgreich unterbinden. Bis in die Schlussphase der Begegnung hielten die diszipliniert spielenden Zebras die Partie offen, doch dann ließ die Kraft und die Konzentration nach. So kamen die Gastgeber noch durch Selin Disli (77‘), Luzie Kirsch (81‘) und Natalie Kreitz (87‘) zu weiteren Treffern. Dadurch wurden die tapfer kämpfenden Zebras eigentlich unter Wert geschlagen. Trotz allem eine Leistung, auf die die Ladies stolz sein dürfen. Fazit: Es ist schon traurig, dass ein Verein vom Range eines MSV Duisburg es nicht schafft seine Spielerinnen so abzustellen, dass beide Seniorenmannschaften mit Sollstärke in ihren Testspielen antreten können.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr – <10> Sophia Röttges, <21> Emma Hilbrands, <5> Antonia Halverkamps, <27> Elona Sadiku - <4> Neslihan Diken, <13> © Kira Schuster, <9> Senem Temiz, <x> n.n. - <29> Fuko Takahashi, <x> n.n..

Tore: 1:0 Franziska Weißhaar (44‘), 2:0 Annika Boden (49‘), 3:0 Selin Disli (77‘), 4:0 Luzie Kirsch (81‘), 5:0 Natalie Kreitz (87‘).

[28.01.2018]

Elona Sadiku auf dem Sprung in die kosovarische Nationalmannschaft

Elona Sadiku, beim MSV auf der rechten Außenbahn zuhause, hat Besuch vom kosovarischen Frauen-Nationaltrainer Veton Çitaku erhalten. Der Nationaltrainer will eine Frauen-Nationalmannschaft aufbauen und befindet sich derzeit auf Dienstreise in Deutschland, um die hier lebenden kosovarischen Talente zu sichten. Elona Sadiku und Besjana Reçica (1.FFC Recklinghausen) wussten zu überzeugen und werden somit zukünftig im Nationaltrikot des Kosovo zu sehen sein.

[30.01.2018]

Zehn Zebras mit knapper Niederlage bei den "Gräfinnen"

Grafschafter SV Moers – MSV Duisburg II                                                                                                                                                                                                              3:2 (1:0)

Einstellige Celsiusgrade und Nieselregen sorgten für eine recht ungemütliche Atmosphäre an den Filder Benden. Von Beginn an taten sich die „Gräfinnen“ gegen die zehn Zebras schwer. So fiel der Moerser Führungstreffer durch einen fatalen Querpass an der eigenen Strafraumgrenze, den Nadine Spitalar erlief und überlegt zum 1:0 einschoss (12‘). Trotz Unterzahl kreierten die Zebras hochkarätige Torchancen, doch weder Jülide Mirvan, noch Elona Sadiku, Fuko Takahashi oder Kira Schuster konnten erfolgreich abschließen. Auch nach der Pause behielten die Zebras ihre taktische Marschrichtung bei. Nach einem schnellen Flankenlauf legte Fuko Takashi auf die mitgelaufenen Senem Temiz ab. Die quirlige Stürmerin ließ noch zwei Gegenspielerinnen aussteigen, bevor sie ins lange Eck einschob (54‘). Die Gastgeberinnen gingen in der 67.Minute erneut in Führung: Ex-Zebra Nurşen Yaprak setzte Alina Honold mit einem Lupfer über die MSV-Abwehr in Szene, die zum 2:1 einschob. Doch die tapferen Zebras zeigten Moral und Spielwitz. Mit einem 35m-Heber über die Moerser Torfrau sorgte Kira Schuster wiederum für den Ausgleich (74‘). Wie schon im letzten Testspiel mussten die Zebras in der Schlussviertelstunde dem kräftezehrenden Unterzahlspiel Tribut zollen. So kam es bei einigen MSV-Ladies zu Krämpfen. Das nutzen die „Gräfinnen“ in Person von Ex-Zebra „Gubbi“ Kalkan zum entscheidenden Treffer. Nachdem „Gubbi“ Kalkan gleich drei Zebras auf engsten Raum vernaschte, netzte sie ins lange Eck zum 3:2-Endstand ein (82‘). Sekunden vor dem Abpfiff hatte Fuko Takahashi das durchaus verdiente Remis auf dem Fuß, doch ihr Schuss ging knapp am Tor vorbei. So blieb es trotz der beeindruckenden Leistung bei der knappen Niederlage für Eckart Schusters Truppe.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr – <10> Sophia Röttges, <4> Neslihan Diken, <5> Antonia Halverkamps, <27> Elona Sadiku - <17> Jülide Mirvan, <14> Franzisca Döpp, <13> © Kira Schuster, <9> Senem Temiz - <29> Fuko Takahashi, <x> n.n..

Tore: 1:0 Nadine Spitalar (12‘), 1:1 Senem Temiz (54‘), 2:1 Alina Honold (67‘), 2:2 Kira Schuster (74‘), 3:2 Gurbet Kalkan (82‘).

[31.01.2018]

Zebras mit 3:1-Erfolg in Budberg

SV Budberg – MSV Duisburg II                                                                                                                                                                                                                                                            1:3 (0:2)

Interims-Chefcoach Robert Augustin hatte mit dem Personalnotstand bei Trainer Eckart Schuster ein Einsehen und stellte mit Meike Kämper, für die grippekranke „Rici“ Rumohr, sowie Serina Kashimoto und Alina Angerer drei Spielerinnen für das immens wichtige Spiel in Budberg ab. Der MSV-Coach hatte sich für diese Begegnung eine recht flexible Spielweise zurecht gelegt. Mit permanenten Tempowechseln wollte er den Gegner verunsichern, was auch nachhaltig gelang. Mit recht hochstehenden Außenspielerinnen und fluktuierendem Besetzen der Mittelfeldpositionen erspielte man sich eine klare Feldüberlegenheit. Der Lohn der Anstrengungen war das frühe Führungstor durch Alina Angerer (9‘). Die starke Serina Kashimoto schickte Senem Temiz auf die Reise und deren kluger Querpass fand die bayrische Stürmerin, die dann unbedrängt einschob. Überhaupt kamen die Gastgeberinnen in der 1.Hälfte nicht mit dem Pressing der Zebras klar. So konnten die Schwarz-Weißen nur zwei hochkarätige Chancen herausspielen. Zunächst schoss Joana Zugehör nach Doppelpass mit Yvonne Wirtz aus kurzer Distanz neben das Tor (28‘) und dann ging Scarlett Hellfeiers Foulelfmeter, Sophia Röttges hatte Sarah Hake im Strafraum gelegt, über die Querlatte (31‘). Praktisch im direkten Gegenzug wurde Alina Angerer von Jennifer Heinen im Strafraum von den Beinen geholt. Die Gefoulte schoss selber und ließ Kim Stawowy im Budberger Tor keine Chance (34‘). Mit der 2:0-Führung ging es dann in die Pause. Erwartungsgemäß drängte Budberg nach dem Wiederanpfiff auf den Anschlusstreffer, aber die Zebras standen defensiv sehr sicher und konnten sich immer wieder aus der Umklammerung lösen. Bei einem Tempogegenstoß konnte sich Alina Angerer auf den linken Flügel erfolgreich durchsetzen. Ihr Flanke köpfte Fuko Takahashi aus zwei Metern zum 3:0 in die Budberger Maschen (57‘). Die Budbergerinnen setzten nun zur Großoffensive an, um vielleicht noch einen Punkt aus dem Spiel zu retten. Mit zunehmender Spielzeit wurde die Partie immer härter geführt. Die Bemühungen der Budbergerinnen wurden schließlich in der 85.Minute durch den Anschlusstreffer belohnt. Yvonne Wirtz erzielte mit einer Bogenlampe über Meike Kämper den 3:1-Endstand. Fazit: Ein Top-Spiel mit zwei ebenbürtigen Mannschaften. Kurios dabei war, dass auf Budberger Seite mit Kim Stawowy, Alice und Scarlett Hellfeier, Joana Zugehör, Marie Schneider und Sarah Hake gleich sechs Ex-Zebras auf dem Platz standen.

MSV II: <1> Meike Kämper – <10> Sophia Röttges , <16> Pia Rybacki, <21> Emma Hilbrands, <17> Jülide Mirvan (ab 73‘ <27> Elona Sadiku) - <29> Fuko Takahashi (ab 90‘ <5> Antonia Halverkamps), <6> Sabiha Uyaner (ab 83‘ <4> Neslihan Diken), <13> © Kira Schuster, <9> Senem Temiz - <15> Alina Angerer, <14> Serina Kashimoto.

Tore: 0:1 Alina Angerer (9‘), 0:2 Alina Angerer (34‘/FE), 0:3 Fuko Takahashi (57‘), 1:3 Yvonne Wirtz (85‘).

B.V.: Scarlett Hellfeier verschießt Foulelfmeter (31‘).

[18.02.2018]

Auch Tabellenführer Hemmerden muss sich den Zebras beugen

 MSV Duisburg II – SV Hemmerden                                                                                                                                                                                                                        4:1 (1:0)

„Never change a winning team“ ist eine alte Fußballerweisheit, doch Trainer Eckart Schuster musste zwangsweise seine Mannschaft umbauen, da Jülide Mirvan und Sabiha Uyaner, die auf Länderspielreise in der Türkei weilt, fehlten. Dafür rückten „Toni“ Halverkamps und „Nesli“ Diken in die Startelf. Die Zebras begannen druckvoll und dominierten schnell das Spiel. Dreh- und Angelpunkt des MSV-Aufbauspiels war Serina Kashimoto. Die kleine Japanerin war schier überall auf dem Platz zu finden. Sie leitete mit einem traumhaften Pass auf Alina Angerer die erste Großchance ein. Bei der 1:1-Situation konnte Alina Angerer die Gästetorfrau aber nicht überwinden (26‘). Nur fünf Zeigerumdrehungen später nahm Serina Kashimoto die Sache selber in die Hand. Nach einer Flanke von Alina Angerer, ließ sie drei Abwehrspielerinnen mit einer Körpertäuschung aussteigen und schoss zur überaus verdienten 1:0-Führung ein (31‘). Bis zur Pause blieben die Zebras überlegen, ohne jedoch ihren spielerischen Vorteil in Zählbares umzumünzen. Nach dem Seitenwechsel besiegelte ein Doppelschlag die Niederlage für die Gäste aus Hemmerden. Nachdem Alina Angerer die Torfrau noch einer Glanzparade zwang (54‘), gab es danach nichts mehr zu parieren. Nach einem kraftvollen Solo, bei dem sie zwei Abwehrspielerinnen wegrannte, sorgte Serina Kashimoto mit einem platzierten Flachschuss für das 2:0 (56‘). Nur eine Minute später trifft Alina Angerer aus spitzem Winkel zum 3.Treffer für die Zebras (57‘). Damit brach der Widerstand der Gäste. Serina Kashimoto und Senem Temiz hätten unmittelbar danach das Ergebnis erhöhen können. Ein Bombeneinstand hatte dann die eingewechselte Franzisca Döpp, die nach 90 Sekunden Spielzeit das 4:0 erzielte (67‘). Mit einem doppelten Doppelpass mit Serina Kashimoto hebelte „Döppi“ die gesamte gegnerische Abwehr aus und schloss erfolgreich ab. Wirbelwind Serina Kashimoto hatte Pech, als ihr Schlenzer nur die Querlatte traf (70‘). Mit Elona Sadiku für „Nesli“ Diken brachte Trainer Eckart Schuster eine frische Außenspielerin. Mit einigen guten Flankenläufen und scharfen Hereingaben sorgte Elona Sadiku für weiteren Offensivdruck. Doch es sollte den Zebras kein Treffer mehr gelingen. Schier aus dem Nichts fiel dann der Treffer zum 4:1-Endstand. Bei einem der wenigen Gästeangriffe landete der Schuss von Anna Schober in den Maschen der Zebras (83‘). Meike Kämper hatte gegen den Heber keine Abwehrmöglichkeit. Mit dem heutigen Sieg konnten die Zebras den Abstand zu den beiden führenden Mannschaften aus Budberg und Hemmerden weiter verringern.

MSV II: <1> Meike Kämper – <10> Sophia Röttges, <16> Pia Rybacki, <21> Emma Hilbrands, <5> Antonia Halverkamps - <29> Fuko Takahashi, <13> © Kira Schuster, <9> Senem Temiz (ab 65‘ <14 Franzisca Döpp), <4> Neslihan Diken (ab 70‘ <27> Elona Sadiku) - <15> Alina Angerer, <14> Serina Kashimoto.

Tore: 1:0 Serina Kashimoto (31‘), 2:0 Serina Kashimoto (56‘), 3:0 Alina Angerer (57‘), 4:0 Franzisca Döpp (67‘), 4:1 Anna Schober (83‘).

[25.02.2018]

Sabiha Uyaner auf Länderspielreise

Blitzturnier der türkischen U19 in Manavgat (Antalya)

Der türkische U19-Nationaltrainer Suat Okyar absolvierte mit seiner Mannschaft ein Blitzturnier in Manavgat. Aus Deutschland reisten dafür <8> Sabiha Uyaner (MSV II), <11> Nurşen Yaprak (GSV Moers) und <15> İrem Yildirim (Eintracht Frankfurt) in die Provinz Antalya. Das Turnier diente als Gradmesser der Vorbereitung auf die Elite-Qualifikationsrunde der EM in Irland. Hierbei traten Polen, die Slowakei und Gastgeber Türkei gegeneinander an. Im ersten Spiel trafen die Türkinnen auf die Slowakei, deren Spielerinnen sehr körperbetont agierten und versuchten so den Türkinnen den Schneid abzukaufen. Am Ende der intensiv geführten Partie stand ein 2:2-Unentschieden zu Buche, bei dem alle drei „Deutschland-Legionäre“ zum Einsatz kamen. Im letzten Spiel des Turniers gegen die Polinnen konnten die Gastgeberinnen einen 1:0-Erfolg verbuchen. Hierbei kam Sabiha Uyaner leider aufgrund einer Verletzung nicht zum Einsatz.

[02.03.2018]

Zebras überwinden Solinger Bollwerk

MSV Duisburg II – SV Eintracht Solingen                                                                                                                                                                                                                                           3:0 (1:0)

Die 35 Zuschauer sahen eine recht einseitige Partie. Die Solingerinnen igelten sich von Beginn an in ihrem Strafraum ein und setzten auf die Trumpfkarte Konter. Dabei setzten sie auf ein eng zusammenstehendes 5-4-1-System. Doch die nominelle Eintracht-Torjägerin Britta Gahr, die im Hinspiel gleich dreimal traf, war bei Pia Rybacki und Emma „The Flash“ Hilbrands völlig abgemeldet. Mit ruhigem Aufbauspiel suchten die Zebras die wenigen sich bietenden Lücken im Gästebollwerk. Alina Angerer hatte die erste große Möglichkeit: Nachdem sie schon drei Abwehrspielerinnen ausgetanzt hatte, schoß sie knapp am Gästetor vorbei (21‘). Auch Fuko Takahashi, die mit einem Steilpaß von Kira Schuster in Szene gesetzt wurde, konnte nicht einnetzen (25‘). So dauerte es bis kurz vor der Pause, bevor der MSV-Anhang jubeln durfte. Eine Flanke von Rechtsaußen „Toni“ Halverkamps schob Alina Angerer, am 2.Pfosten lauernd, zum überaus verdienten Führungstreffer ein (42‘). Nach der Pause agierten die Zebras mit der Führung im Rücken aggessiver und ein Schuss aus der Drehung von Serina Kashimoto sorgte für die beruhigende 2:0-Führung (48‘). In der Folgezeit erspielten sich die Zebras mehrere Torchancen, ohne jedoch einzunetzen. Der 3:0-Endstand war schließlich ein Treffer Marke Kabinettstückchen. Serina Kashimoto ließ gleich zwei Gegenspielerinnen mit einem Hackentrick aussteigen und vollendete mit einem präzisen Flachschuss zum 3:0 (72‘). Unmittelbar danach musste die zur 2.Hälfte eingewechselte Senem Temiz mit muskulären Problemen ausgewechselt werden. Für sie kam Elona Sadiku aufs Feld (73‘). In der 83.Minute folgte dann die nächste Schrecksekunde für den MSV, als Kapitänin Kira Schuster auf dem Platz umknickte und verletzt ausschied (83‘). Trotz Unterzahl spielten die Zebras die Partie souverän zu Ende.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr – <17> Jülide Mirvan, <16> Pia Rybacki, <21> Emma Hilbrands, <4> Neslihan Diken (ab 46‘ <9> Senem Temiz / ab 73‘ <27> Elona Sadiku) - <29> Fuko Takahashi, <13> © Kira Schuster, <14> Franzisca Döpp), <5> Antonia Halverkamps - <15> Alina Angerer, <10> Serina Kashimoto.

Tore: 1:0 Alina Angerer (42‘), 2:0 Serina Kashimoto (48‘), 3:0 Serina Kashimoto (72‘).

[11.03.2018]

Frauenfußballabteilung stellt Weichen für die Zukunft

Nach vier Jahren hatte der MSV Duisburg die Mitglieder der Frauen- und Mädchenfußballabteilung wieder zu einer Versammlung gebeten. So fanden sich etwa 80 Mitglieder, von denen 67 stimmberechtigt waren, in der Businesslounge Süd in der MSV-Arena ein. Nach der üblichen Begrüßung und der Entlastung der ehemaligen Verantwortlichen, stellten sich die aktuellen Kandidaten für die jeweiligen Vereinsposten dem Publikum vor.  In einer Blockwahl wurden Dennis Gerritzen (Abteilungsleiter), Nico Schütte (stellvertretender Abteilungsleiter), Matthias Höppner (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), Eckart Schuster (Jugendwart), Olaf Steuten (Schriftführer) und Hans-Peter Agreiter (Kassenwart) für zwei Jahre in ihre Ämter erhoben. Den Abschluss der rund 45-minütigen Versammlung bildete der Punkt Verschiedenes, der ebenfalls zügig abgearbeitet wurde. Mit dem neuen Team verbinden die Mitglieder die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im sportlichen und administrativen Bereich.

[23.03.2018]

Zebras bezwingen Walbeck nach großem Kampf mit 3:1

SV Walbeck 1913 - MSV Duisburg II                                                                                                                                                                                                                                                   1:3 (1:1)

Obwohl die 1.Mannschaft der Zebras spielfrei war, waren keine Spielerinnen für das Spiel in Walbeck abgestellt worden.  So standen Trainer Eckart Schuster im Spitzenspiel der Niederrheinliga gerade einmal elf Kickerinnen zur Verfügung. Zu Beginn der Partie leisteten sich die Zebras einige leichte Ballverluste, was wahrscheinlich auch an der Qualität des Rasenplatzes lag. Die Gastgeberinnen, die auf dem unebenen Geläuf weitaus besser zurecht kamen, hatte die erste Chance der Begegnung. Anja Juntermanns zwang „Rici“ Rumohr zu einer Glanzparade ala „Gerhard-Heinze-Gedächnisflug“. Praktisch im Gegenzug machte es Alina Angerer besser. Ein fulminantes Solo durch die Walbecker Abwehr krönte sie mit einem Flachschuss ins lange Eck zur MSV-Führung (13‘). Doch das Tor gab den Zebras heute keine Sicherheit. Immer wieder führte unpräzises Passspiel zu Ballverlusten, die den nötigen Spielfluss unterbanden. So landete ein langer Ball aus dem Mittelfeld bei Marie Aengenvoort, die zum Ausgleichstreffer kam. Dabei setzte sich die Walbeckerin gegen „Rici“ Rumohr, die zunächst parierte, und die Innenverteidigung erfolgreich durch (33‘). Überhaupt bekam „Rici“ Rumohr heute recht viel auf den Kasten. Sie erwies sich dabei einmal mehr als sicherer Rückhalt und verlieh der MSV-Defensive die nötige Stabilität. In der 2.Hälfte war es wiederum Alina Angerer, die die erneute Führung erzielte. Mit einem schönen Schlenzer von halblinks ins lange Eck traf sie zum 2:1 (49‘). Mit laufender Spielzeit wurde das Spiel zunehmend ruppiger. Eine Leidtragende war Senem Temiz, die heute kräftig einstecken musste, sowie „Toni“ Halverkamps, die sich mit der schnellen Hannah Sturme harte Duelle lieferte.  Mit mehrfachen Positionswechseln versuchte Trainer Eckart Schuster das Stellungsspiel seiner Mannschaft zu optimieren. In der 90.Minute fiel schließlich die Entscheidung, als „Toni“ Halverkamps, mittlerweile in die Mittelstürmerposition gewechselt, mit einem artistischen Seitfallzieher das 3:1 gelang. Kurz danach musste die angeschlagene Senem Temiz den Platz mit Verdacht auf Bänderüberdehnung im rechten Fuß verlassen. Als dann der Schiedsrichter nach 98 Minuten die Partie abpfiff, war die Freude der abgekämpften Zebras riesengroß.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr – <10> Sophia Röttges, <16> Pia Rybacki , <21> Emma Hilbrands, <27> Elona Sadiku - <29> Fuko Takahashi, <13> © Kira Schuster, <14> Franzisca Döpp, <5> Antonia Halverkamps - <15> Alina Angerer , <9> Senem Temiz.

Tore: 0:1 Alina Angerer (13’), 1:1 Marie Aengenvoort (33’), 1:2 Alina Angerer (49’), 1:3 Antonia Halverkamps (90’).

[08.04.2018]

Verletzungspech bremst Sabiha Uyaner aus

Für die türkischen U19-Frauen ging es in der Gruppe 4 der Elite-Qualifikationsrunde ins irische Cork. Dort trafen sie auf Titelverteidiger Spanien (0:5), Österreich (1:1) und Gastgeber Irland (2:0). Da nur der Gruppensieger für die Endrunde in der Schweiz fahren durfte, war die lange „Quali-Reise“ nach dem letzten Gruppenspiel beendet. Sabiha Uyaner, die sich in der Vorbereitung auf die 2.Quali-Runde einen Muskelfaserriss zuzog, war bei allen drei Begegnungen zum Zuschauen verdammt.

[10.04.2018]

Zebras überspringen die Hürde 1.FC Mönchengladbach problemlos

1.FC Mönchengladbach 1894 - MSV Duisburg II                                                                                                                                                                                                                              0:4 (0:2)

Erst recht spät trafen die letzten Zebras auf der Ernst-Reuter-Sportanlage ein, doch dann legten die in rot spielenden Duisburgerinnen los wie die Feuerwehr. Ganze zwei Zeigerumdrehungen waren absolviert, als der Ball erstmals im Netz der Gastgeberinnen zappelte. Eine präzise Flanke von Sophia Röttges köpfte Kira Schuster fulminant zum 1:0 ein (2‘). Trainer Eckart Schuster ließ seine Mannschaft extrem früh attackieren, so dass der Spielaufbau der Gladbacherinnen schier komplett unterbunden wurde. Zusätzlich führten die zahlreichen Positionswechsel und Rochaden der Spielerinnen zu einer fluktuierenden, sehr effektiv pressenden Offensive. Die Gastgeberinnen konnten sich nur sehr schwer darauf einstellen, was den Zebras zahlreiche Chancen eröffnete. Mit langen Diagonalpässen aus dem Mittelfeld wurde oft Franzisca Döpp auf Rechtsaußen gesucht, die die Stürmerinnen mit Flanken fütterte. Ansonsten gab es noch einige Möglichkeiten durch Distanzschüsse. So war es nicht verwunderlich, dass die Zebras durch Alina Angerer auf 2:0 erhöhten (36‘). Hier kam der Pass aus dem Halbfeld in die Schnittstelle der Gladbacher Abwehrreihe, den die Bayerin erlief und an der Torfrau vorbei ins Eck spitzelte. Mit dem beruhigenden Torepolster ging es in die Pause. Danach sahen die 35 Zuschauer weiter einen überlegenen MSV, der das Spiel klar beherrschte. Zwar stellten sich die Gladbacherinnen etwas besser auf den Gegner ein, doch reichte es nicht, um das Spiel zu kippen. „Rici“ Rumohr, die einen recht ruhigen Abend bei feuchtkühlem Wetter verbrachte, war aber voll auf dem Posten, als sie einen Kopfball von Eva Opdenbusch mit tollem Reflex über die Querlatte lenkte (71‘). Diese Aktion schien die Zebras aufzumuntern, denn nun zogen sie das Tempo wieder spürbar an. Die Schlussoffensive läutete „Kanonierin Toni“ Halverkamps mit einem strammen 30m-Schuss in den Torwinkel ein (72‘). Dieser Treffer war Marke „Tor des Monats“. Torfrau Marie Sophie Otte bekam jetzt alle Hände voll zu tun und parierte einige gute Torchancen, wie die durch Sophia Röttges (78‘) und Fuko Takahashi (85‘). Als Elona Sadiku sich einmal mehr erfolgreich am rechten Flügel durchsetzte, fand ihre Hereingabe Pia Rybacki, die das Leder zum 4:0-Endstand über die Linie stocherte (86‘). Somit haben die Zebras ihre Nachholspiele erfolgreich abgeschlossen und können sich nun auf die verbleibenden sieben Begegnungen konzentrieren.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr – <10> Sophia Röttges, <16> Pia Rybacki , <5> Antonia Halverkamps, <27> Elona Sadiku  - <29> Fuko Takahashi, <13> © Kira Schuster, <14> Franzisca Döpp, <6> Sabiha Uyaner - <15> Alina Angerer , <21> Emma Hilbrands

Tore: 0:1 Kira Schuster (2’), 0:2 Alina Angerer (36’), 0:3 Antonia Halverkamps (72’), 0:4 Pia Rybacki (86’).

[11.04.2018]

Erneut ein zweistelliger Sieg gegen Kaldenkirchen

TSV Kaldenkirchen 1885/07 - MSV Duisburg II                                                                                                                                                                                                                              1:10 (0:3)

Für die angeschlagene Stürmerin Alina Angerer rückte Jülide Mirvan in die sprichwörtliche Startelf. Wie schon im Hinspiel ergab sich ein völlig einseitiges Spiel. Die Zebras dominierten das Geschehen auf dem Platz nach Belieben. Einzig die Chancenauswertung hätte etwas besser sein dürfen. Entweder man scheiterte an der starken Torfrau Judith Schulten, die trotz der Gegentreffer die beste Spielerin der Gastgeberinnen war, oder man verzog knapp. Ebenso machte die Abseitsfalle der Kaldenkirchenerinnen dem Offensivdruck der Zebras öfters einen Strich durch die Rechnung. All diese Widrigkeiten änderten aber nichts an der Tatsache, dass Kira Schuster schon in der 4.Minute den Torreigen eröffnete. Bis zur Pause erhöhten Elona Sadiku mit ihrem ersten Saisontreffer (15‘) und Pia Rybacki (23‘) auf 3:0. Kurz nach der Pause lenkte Nadine Timmermanns eine scharfe Hereingabe von Pia Rybacki in die eigenen Maschen (47‘). Danach hatte Sabiha Uyaner Pech, als ihr Kopfball vor der Unterkante der Querlatte vor der Torlinie aufkam (52‘). Drei Zeigerumdrehungen später schlug ein Flachschuss von Kira Schuster zum 5:0 im rechten unteren Toreck ein (55‘). Nach einer Ecke der Kaldenkirchenerinnen verteidigten die Zebras etwas nachlässig, so dass Fyne Büsen den Ball per Hacke ins Tor lenken konnte (63‘). Ein Doppelschlag von Fuka Takahashi (67‘/68‘) sorgte für das 7:1. Dabei wurde die kleine Japanerin hervorragend von Jülide Mirvan und Pia Rybacki in Szene gesetzt. Auch beim 8:1 von Sabiha Uyaner leistete Pia Rybacki die präzise Vorarbeit (70‘), bevor sie mit einem schönen Solo durch die gegnerische Abwehr das 9:1 erzielte (80‘). Den Schlusspunkt setzte schließlich Fuko Takahashi mit ihrem 3.Treffer. Sie erlief einen langen Ball, umkurvte die herausstürzende Torfrau und schlenzte das Leder ins verwaiste Tor (83‘).

MSV II: <1> Ricarda Rumohr – <17> Jülide Mirvan, <21> Emma Hilbrands, <5> Antonia Halverkamps, <27> Elona Sadiku  - <10> Sophia Röttges,  <29> Fuko Takahashi, <14> Franzisca Döpp, <6> Sabiha Uyaner - <13> © Kira Schuster, <16> Pia Rybacki.

Tore: 0:1 Kira Schuster (4‘), 0:2 Elona Sadiku (15‘), 0:3 Pia Rybacki (23‘), 0:4 Nadine Timmermanns (47‘/ET), 0:5 Kira Schuster (55‘), 1:5 Fyna Büsen (63‘), 1:6 Fuko Takahashi (67‘), 1:7 Fuko Takahashi (68‘), 1:8 Sabiha Uyaner (70‘), 1:9 Pia Rybacki (80‘), 1:10 Fuko Takahashi (83‘).

[15.04.2018]

Zebras durchbrechen die 100-Tore-Schallmauer

MSV Duisburg II – SG Essen-Schönebeck III                                                                                                                                                                                                                                      4:0 (2:0)

Seit längerer Zeit hatte Trainer Eckart Schuster endlich mal wieder Ersatzspielerinnen auf der Bank. Das sollte sich im Spielverlauf noch als äußerst wichtig erweisen, ansonsten hätte man das Spiel wohlmöglich in Unterzahl beenden müssen. Die Gäste aus Essen, die ihre Mannschaft mit Spielerinnen der 2.Mannschaft und U17 auffüllen mussten, erwiesen sich trotz dieser Durchmischung als recht homogene Einheit. Lautstark angetrieben von Ex-Zebra „Toni“ Berger versuchten die Lila-Weißen den Zebras Paroli zu bieten. So versuchten beide Teams den Gegner mit schnellem Kombinationsfußball zu überwinden. Dabei hatten die Zebras schnell die Nase vorne. Eine Flanke von Sophia Röttges verlängerte Sabiha Uyaner auf Senem Temiz, die leider nur den rechten Pfosten traf (13‘). Das wäre fast die Führung gewesen, doch vier Minuten später machten es die Zebras besser: Nach einem Foul von „Toni“ Berger an Senem Temiz brachte Kira Schuster den Ball auf den 2.Pfosten, wo Alina Angerer lauerte. Die Bayerin ließ sich die Chance nicht nehmen und ihr Flachschuss zappelte zum 1:0 im gegnerischen Netz (17‘). Nach einer Trinkpause, die bei den tropischen Temperaturen nötig war, erwiesen sich die MSV-Ladies sofort als hellwach. Eine Flanke von Kira Schuster konnte Senam Temiz zum 2:0 ins Essener Tor einschieben (28‘). So ging es mit einer beruhigenden Führung in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff übernahmen zunächst die Gäste das Kommando auf dem Platz. So musste Lisa Klostermann gegen U17-Kickerin Eurona Hoti ihr ganzes können aufbieten, um den Einschlag zu verhindern (55‘). Nur langsam stellten die Zebras wieder ihre Ordnung auf dem Platz her. In diese Phase fiel der 1.Wechsel: Für Jülide Mirvan kam Elona Sadiku aufs Feld (62‘). In der 68.Minute hatten der MSV-Anhang schon den Torschrei auf den Lippen, doch Alina Angerer scheiterte rund einen Meter vor der Torlinie erst an der Torfrau und dann an einer Abwehrspielerin. Kurz darauf verletzte sich Fuko Takahashi nach einem Zweikampf am Steißbein und spielte zunächst sichtlich angeschlagen weiter. Derweil rannte Ersatztorfrau „Rici“ Rumohr in die Kabine, um sich ein Feldspielertrikot anzuziehen. Kurz vor dem Wechsel krönte Fuko Takahashi ihre Leistung mit einem tollen Solo zum 3:0 (72‘). Danach durfte sie vom Platz und „Rici“ Rumohr rückte in die Spitze (74‘). Und prompt zwang sie ihre „Kollegin“ im Essener Tor zu einer Glanzparade (77‘). Die zebras wurden nun immer dominanter. Immer wieder kamen die Zebras über die Flügel, um die Gästeabwehr mit scharfen Flanken auszuhebeln. Eine schöne Vorarbeit von Elona Sadiku vollendete Pia Rybacki aus spitzem Winkel zum 4:0-Endstand (84‘).

MSV II: <1> Lisa Klostermann – <10> Sophia Röttges, <21> Emma Hilbrands, <16> Pia Rybacki, <5> Antonia Halverkamps - <17> Jülide Marvan (ab 62‘ <27> Elona Sadiku),  <29> Fuko Takahashi (ab 74‘ <11> Ricarda Rumohr), <13> © Kira Schuster, <6> Sabiha Uyaner - <9> Senem Temiz, <15> Alina Angerer.

Tore: 1:0 Alina Angerer (17‘), 2:0 Senem Temiz (28‘), 3:0 Fuko Takahashi (73‘), 4:0 Pia Rybacki (84‘)

[22.04.2018]

Schwere Verletzung überschattet klaren Sieg der Zebras

MSV Duisburg II – SV „Frisch Auf“ Jägerhaus Linde                                                                                                                                                                                                                        9:1 (4:1)

Die Gäste aus dem Wuppertaler Südosten agierten zunächst überraschend offensiv. Obwohl die Zebras die erste Torchance durch Alina Angerer hatten (11‘), zappelte sieben Minuten später der Ball im MSV-Tor. Saskia Reinshagens Schuss aus dem linken Halbfeld senkte sich über Lisa Klostermann in die Maschen (18‘). In dieser Phase des Spiels taten sich die Zebras recht schwer, viel unbedrängte Fehlpässe ließen einen druckvollen Spielfluss nur selten aufkommen. So erzielte Kira Schuster mit einem herrlichen Solo das 1:1 (27‘). Die Kapitänin sorgte fünf Zeigerumdrehungen später mit einem abgefälschten Freistoß für die Führung (32‘). Nach weiteren Chancen durch Alina Angerer und Kira Schuster sorgte ein Doppelpack von Pia Rybacki (42‘) und Alina Angerer (44‘) für die Vorentscheidung. Die 2.Halbzeit begann mit zwei guten Chancen für die Zebras, doch zunächst verfehlte „Toni“ Halverkamps (46‘) und dann parierte die Gästetorfrau mit einer tollen Fußabwehr den Schuss von Kira Schuster (51‘). Dann rückte das sportliche Geschehen in den Hintergrund: Paula Jäckel verletzte sich bei einem Laufduell mit Kira Schuster schwer am Knie. Der Schiedsrichter unterbrach daraufhin die Partie, bis die Spielerin von Sanitätern versorgt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde (56‘). Der Schreck steckte den Wuppertalerinnen merklich in den Knochen, trotzdem spielten sie das Match tapfer zu Ende. Die MSV-Ladies hatten nun leichtes Spiel und setzten die Gäste unter Dauerdruck. Nach einer Stunde Spielzeit erzielte Kira Schuster ihren 3.Treffer, nachdem zuvor „Toni“ Halverkamps nur den Pfosten getroffen hatte. Überhaupt leitete Rechtsaußen „Toni“ Halverkamps mit ihren Flügelläufen einige gefährliche Angriffe ein. In der Schlussviertelstunde brachen die Gäste dann vollends ein. Franzisca Döpp mit einem 20-Meter-Schuss (75‘), ein Schuss von Alina Angerer aus dem Strafraumgewühl (77‘), ein Aufsetzer von „Toni“ Halverkamps an den Innenpfosten und ein Abstaubertor von Senem Temiz (82‘) sorgten für den 9:1-Endstand. Direkt nach dem Treffer musste die angeschlagene Stürmerin raus. Für sie kam „Mittelstürmerin Rici“ Rumohr aufs Feld, die auch prompt eine Torchance hatte. Doch zum 10.Treffer sollte es nicht mehr reichen. Der verletzten Gästespielerin wünschen wir ein schnelle Genesung.

MSV II: <1> Lisa Klostermann – <10> Sophia Röttges, <21> Emma Hilbrands, <5> Antonia Halverkamps, <27> Elona Sadiku - <16> Pia Rybacki, <13> © Kira Schuster, <14> Franzisca Döpp, <9> Senem Temiz (ab 82‘ <11> Ricarda Rumohr) - <6> Sabiha Uyaner, <15> Alina Angerer.

Tore: 0:1 Saskia Reinshagen (18‘), 1:1 Kira Schuster (27‘), 2:1 Kira Schuster (32‘), 3:1 Pia Rybacki (42‘), 4:1 Alina Angerer (44‘), 5:1 Kira Schuster (60‘), 6:1 Franzisca Döpp (75‘), 7:1 Alina Angerer (77‘), 8:1 Antonia Halverkamps (79‘), 9:1 Senem Temiz (82‘).

[29.04.2018]

Kampfloser Sieg beim Tabellenschlusslicht

TuRa Brüggen 1923 - MSV Duisburg                                                                                                                                                                                                                                       0-2 (kampflos)

Aufgrund von Mannschaftsschwierigkeiten bei TuRa Brüggen haben die Gastgeber das Meisterschaftsspiel gegen die MSV-Ladies abgesagt. So kommen die Zebras kampflos zu einem Sieg mit 2:0-Wertung, der im Falle einer Austragung  sicherlich erheblich höher ausgefallen wäre.

MSV II: ---

Tore: ---

[06.05.2018]

Pflichtspielsieg der Zwoten im Dauerregen

MSV Duisburg II – SV Heißen Mülheim                                                                                                                                                                                                                                             4:0 (2:0)

Dauerregen und der zeitgleiche Saisonausklang der MSV-Profis sorgten für die Minuskulisse dieser Saison. Nur 20 unentwegte Zuschauer sahen einen fulminanten Start der Zebras. So war die Partie gegen die Mülheimerinnen praktisch nach fünf Minuten durch den Doppelschlag von Alina Angerer (3‘) und Fuko Takahashi (5‘) schon entschieden.  Als Alina Angerer nach einer Fußverletzung bereits in der 18.Minute den Platz verlassen musste, kamen die Angriffsbemühungen der MSV-Ladies merklich ins Stocken. Die Gäste agierten mit zwei dichtgestaffelten Viererketten und stellten sich auf das Spiel der Zebras recht gut ein. Senem Temiz, Sabiha Uyaner, Sophia Röttges, Fuko Takahashi und „Toni“ Halverkamps hätten das Ergebnis zwar erheblich deutlicher gestalten können, doch es fehlte einfach das Quäntchen Glück. Mit laufender Spielzeit mehrten sich die unpräzisen Anspiele, was zu unnötigen Ballverlusten führte. Gerade in dieser Phase merkte man das Fehlen von Pia Rybackis ordnender Hand im Mittelfeld besonders stark. Auch nach der Pause blieben die Zebras das spielbestimmende Team, doch es ergaben sich zunächst keine wirklich zwingenden Torchancen. Erst in der Schlussphase der Partie erhöhten die Blau-Weißen nochmals das Tempo. Besonders „Toni“ Halverkamps sorgte mit ihren Flügelläufen und Hereingaben für mächtig viel Druck auf das Gästetor. Lohn der Bemühungen war erneut ein Doppelpack. Zuerst traf „Nesli“ Diken mit einem gefühlvollen Schlenzer ins lange Eck zum 3:0 (72‘), bevor „Toni“ Halverkamps mit einem strammen 20-Meter-Schuß zum 4:0-Endstand traf (75‘). 

MSV II: <1> Lisa Klostermann - <10> Sophia Röttges, <5> Antonia Halverkamps, <21> Emma Hilbrands, <27> Elona Sadiku - <29> Fuko Takahashi, <13> © Kira Schuster, <14> Franzisca Döpp, <9> Senem Temiz - <15> Alina Angerer (ab 18‘ <4> Neslihan Diken), <6> Sabiha Uyaner.

Tore: 1:0Alina Angerer (3‘), 2:0 Fuko Takahashi (5‘), 3:0 Neslihan Diken (72‘), 4:0 Antonia Halverkamps (75‘).

[13.05.2018]

Mittelstürmerin Emma Hilbrands mit Premierentor

Grafschafter SV Moers II - MSV Duisburg II                                                                                                                                                                                                                                      0:5 (0:2)

Die tropischen Temparaturen hielten die MSV-Ladies nicht davon ab, von Beginn an richtig Gas zu geben. Schnell waren daher die Kräfteverhältnisse auf dem Kunstrasenplatz geklärt. Das Geschehen fand während des gesamten Spiels fast ausschließlich in der Hälfte der Gastgeberinnen statt. Die erste Großchance hatte Fuko Takahashi, deren Schuss aber noch von einer Abwehrspielerin von der Linie gekratzt wurde (10'). Die Zebras blieben am Drücken, mussten aber in der 20.Minute den Ausfall der Kapitänin hinnehmen. In einem Zweikampf an der Seitenauslinie knickte Kira Schuster unglücklich um und wurde längere Zeit behandelt. Als feststand, dass an ein Weiterspielen nicht mehr zu denken war, kam mit Elona Sadiku die einzige Ersatzspielerin zum Einsatz (28'). Da die quirlige Kosovarin auf die rechte offensive Außenbahn wechselte, gab es einige Umstellungen im Mittelfeld. Kurz danach hätte Alina Angerer fast mit einem Kunstschuss die Führung erzielt. Sie spielte den Ball mit der Hacke über den Kopf aufs Tor, wo die starke Moerser Torfrau das Leder entschärfen konnte (29'). Auch Elona Sadiku scheiterte an der GSV-Torfrau, nachdem Fuko Takahashi sie mit einem präzisen Pass in Szene gesetzt hatte (36'). Doch zwei Minuten später war die gute Manuela Leining machtlos: Ein scharfe Hereingabe nah der Torauslinie von "Toni" Halverkamps traf die Torfrau am Kopf, von wo aus der Ball ins kurze Toreck prallte - 1:0! Der Schuss war so fest, dass die Keeperin benommen zu Boden ging und kurz behandelt werden musste. Als Alina Angerer die Moerser Schlussfrau mit einem Heber zum 2:0 überwand, war das Spiel praktisch schon entschieden (41'). Nach der Pause hielt die Dominanz der Zebras an. Besonders Senem Temiz im zentralen Mittelfeld blühte spielerisch auf. Ihre präzisen Pässe auf die Außen und in die Spitze waren Ausgangspunkt vieler MSV-Angriffe. Ein solcher Präzisionspass in die Spitze erlief "Toni" Halverkamps, die eiskalt zum 3:0 einnetzte (55'). Die Regisseurin selber hatte mit einem strammen Fernschuss Pech, denn Manuela Leining war auf dem Posten (67'). Wenig später fand eine Ecke von "Toni" Halverkamps Sabiha Uyaner im gegnerischen Fünf-Meter-Raum. Mit einem eleganten Hackentrick erzielte die türkische U19-Nationalspielerin das 4:0 (69'). Trainer Eckart Schuster ließ nun seine Elf auf mehreren Position rotieren. So stand plötzlich Innenverteidigerin Emma Hilbrands als Mittelstürmerin auf dem Platz. Der "blonde Blitz" nutzte diese einmalige Chance, um mit einem herrlichen Solo durch die GSV-Abwehr den 5:0-Endstand zu erzielen (75'). Zwei Zeigerumdrehungen vor dem Ende zwang Torfrau "Rici" Rumohr die gegnerische Kollegin mit einem schönen Freistoß aus 20 Metern zu einer Glanzparade. So blieb es schließlich bei einem hochverdienten und jederzeit ungefährdeten Sieg der Zebras.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <10> Sophia Röttges, <16> Pia Rybacki, <21> Emma Hilbrands, <4> Neslihan Diken - <29> Fuko Takahashi, <13> © Kira Schuster (ab 28' <27> Elona Sadiku), <9> Senem Temiz, <5> Antonia Halverkamps - <15> Alina Angerer, <6> Sabiha Uyaner.

Tore: 0:1 Antonia Halverkamps (38'), 0:2 Alina Angerer (41‘), 0:3 Antonia Halverkamps (55‘), 0:4 Sabiha Uyaner (69'), 0:5 Emma Hilbrands (75').

[27.05.2018]

Naomi Gottschling mit gelungenem Debüt

MSV Duisburg II - Sportfreunde Baumberg                                                                                                                                                                                                                                      8:1 (4:1)

Wie schon im Hinspiel hatte man mit den Baumbergerinnen zunächst einige Schwierigkeiten. Die Gäste waren defensiv gut aufgestellt und lauerten auf schnelle Kontermöglichkeiten. Ein feiner Pass aus dem Mittelfeld der Sportfreunde fand Alica Brandt, die alleine auf "Rici" Rumohr zulief. Obwohl die MSV-Torfrau umspielt wurde, sorgte sie dafür, dass die Stürmerin nicht mehr direkt aufs leere Tor schießen konnte (8'). So wurde die erste Großchance der Gäste gerade noch vereitelt. Die MSV-Ladies suchten weiter ihr Heil in der Offensive und wurden in der 13.Minute erstmals belohnt. Nach einem schönen Solo von Sabiha Uyaner auf der linksen Seite, legte sie quer auf Alina Angerer ab. Die bayrische Stürmerin fackelte nicht lange und schoss zum 1:0 ein. Doch die Baumbergerinnen zeigten sich unbeeindruckt. Wieder sorgte ein langer Ball aus dem Mittelfeld für Probleme in der defensiven MSV-Viererkette. Nur diesmal hatte "Rici" Rumohr gegen Kristina Varona keinerlei Abwehrchance - 1:1 (19'). Dieser "Schuss vor den Bug" zeigte Wirkung. Die Zebras spielten nun druckvoller und präziser in die Spitze. Besonders elegant war der 2:1-Führungstreffer von Senem Temiz. Nach einer Flanke von Alina Angerer drückte sie das Leder "mit dem Bauchnabel" über die Linie (29'). Pia Rybacki mit einem Flachschuss (38') und Sabiha Uyaner, die eine tolle Flanke von "Toni" Halverkamps über die Linie drückte (44'), sorgten bis zur Pause für klare Verhältnisse. Trotz der Überlegenheit der Zebras musste "Rici" Rumohr im MSV-Tor einige gute Paraden zeigen, damit die ungefährdete Führung Bestand hatte. Nach der Pause kam Naomi Gottschling für Elona Sadiku ins Spiel (46'). Im Laufe der 2.Hälfte bauten die Gäste langsam ab, so dass die Dominanz der MSV-Ladies immer mehr zunahm. Zunächst köpfte "Toni" Halverkamps eine Temiz-Ecke zum 5:1 ein (60'), bevor die Baumberger Torfrau einen strammen Schuss von Franzisca Döpp zum 6:1 ins eigene Netz faustete (70'). Dann kam die "große Stunde" der Debütantin Naomi Gottschling. Erst traf sie nach einem tollen Solo zum 7:1 (74') und nur drei Minuten später staubte sie nach einem Lattentreffer von Alina Angerer zum 8:1 ab (77'). Bis zum Schluspfiff des souveränen Schiedsrichters Murat Güclü hatten die Zebras durch Aluminiumtreffer von Pia Rybacki ((82'), Alina Angerer (83') und Naomi Gottschling (88') Pech, sonst wäre es noch ein zweistelliger Sieg zum Saisonausklang geworden. Im Fernduell konnte der SV Budberg kurz vor dem Ende mit einem Unentschieden bei der SGS Essen III den Aufstieg für sich entscheiden. Bitter für den scheidenden Trainer Eckart Schuster, das ein einziger Punkt fehlte, um diese tollen Saison zu krönen.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <10> Sophia Röttges, <16> Pia Rybacki, <4> ©  Neslihan Diken, <27> Elona Sadiku (ab 46' <11> Naomi Gottschling) - <29> Fuko Takahashi, <6> Sabiha Uyaner, <14> Franzisca Döpp, <5> Antonia Halverkamps - <9> Senem Temiz, <15> Alina Angerer.

Tore: 1:0 Alina Angerer (13'), 1:1 Kristina Elisabeth Elias Varona (19'), 2:1 Senem Temiz (29'), 3:1 Pia Rybacki (38'), 4:1 Sabiha Uyaner (44'), 5:1 Antonia Halverkamps (60'), 6:1 Franzisca Döpp (70'), 7:1 Naomi Gottschling (74'), 8:1 Naomi Gottschling (77').

[03.06.2018]

Abteilungsleiter Dennis Gerritzen schließt seine Qualifizierung erfolgreich ab

Unser Abteilungsleiter Dennis Gerritzen hat es geschafft! Nach zweijähriger Schulung beim Institut für berufliche Bildung in Duisburg hat er mit der bestandenen Prüfung vor der IHK Niederrhein seine Ausbildung  zum zertifizierten Sport- und Fitnesskaufmann erfolgreich abgeschlossen. Die von IHK und DOSB festgelegten Lehrinhalte beinhalten vier C-Lizenzen (u.a. für Breiten- und Leistungssport). Darüber hinaus umfasst das Ausbildungsspektrum den Aufbau von Vereinsstrukturen  und die Administration von Vereinsabteilungen, die Organisation, Planung und das Management von Sportveranstaltungen, das Erstellen von Trainings- und Ernährungsplänen, sowie darüber hinaus die Qualifikation als Fitnesstrainer tätig zu sein.

 [27.06.2018]