Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann referiert beim Fanabend

Am Abend des 12.Juni referierte Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann vor rund 40 Fans über seine Ziele in der Umgestaltung der bisherigen Strukturen. Vorrangiges Ziel ist die Entwicklung eigener Spielerinnen aus dem Nachwuchsbereich heraus. Hier sieht er großes Potential, will aber zur Optimierung den wichtigen "Wohlfühl-Faktor" der Mädchen gegenüber dem MSV verbessern. So wandelt sich die "Zwote" in eine U21-Mannschaft, die als wichtiger Übergang von Juniorinnen-Fußball zur 1.Mannschaft dienen soll. Unter den Neuzugängen der 1.Mannschaft werden zukünftig vier Plätze für Talentspielerinnen reserviert, die dort mittrainieren und in ihren jeweiligen Altersjahrgängen spielen werden. So sollen die hoffnungsvollsten Talente an die höheren Anforderungen herangeführt und nachhaltig zum Verbleib im Verein angeregt werden. Das Talent-Quartett besteht aus Fuko Takahashi, Pia Sophie Rybacki, Kira Schuster (alle Zwote) und Naomi Gottschling (U17). Nach dem ersten Umbruch zu Beginn der Saison 2016/17, bei dem die erfahrenen Spielerinnen Laura Neboli, "Elno" Hauer und (die wiedergekehrte) Marina Himmighofen den Verein verließen, erfolgt jetzt der Umbau zu einer U21. Dafür mussten sieben erfahrene Spielerinnen (Scarlett Hellfeier, "Wolle" Beyer, "Franzi" Göbel, Sarah Hake, Frauke Fleischer, "Jule" Rath und Janina Vogt), die die Altersgrenze überschritten hatten, die Mannschaft verlassen. Mit Natalie Day, Neslihan Diken, Franzisca Döpp, "Toni" Halverkamps, Sara Jacek, Kira Schuster und Senem Temiz rücken sieben Spielerinnen aus der U17 in die Zwote auf. Externe Neuzugänge sind Yasmin Odenthal (Bayer 04 Leverkusen U17) und Pia Sophie Rybacki (SGS Essen II). Zusammen mit den elf verbliebenen Spielerinnen der Saison 2016/17 besteht der aktuelle Kader aus 20 Akteurinnen. Durch die Verjüngung ist Melissa Keß mit 38 Einsätzen zur erfahrensten Spielerin des aktuellen Kaders geworden. Ebenso erfolgte eine Rochade im Trainerteam. Das bisherige U17-Trainergespann Angelika Kirsch und Eckart Schuster gehen zur U21, während Trainer Friedel Baumann (zusammen mit der neuen Co-Trainerin "Franzi" Göbel) die U17 übernimmt. Opimales Saisonziel der recht jungen Truppe, im Prinzip eine U19, wäre der sofortige Wiederaufstieg in die Regionalliga West.

[12.06.2017]

Vier Talentspielerinnen im Training der 1.Mannschaft

Mit einer teambildenden Maßnahme hat Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann den Trainingsstart für die Saison 2017/18 begonnen. Beim "Spartan Race" rund um die Duisburger Regattabahn waren 17 Spielerinnen am Start. Mit dabei waren die vier Talentspielerinnen Pia Sophie Rybacki, Fuko Takahashi, Kira Schuster (alle Zwote) und Naomi Gottschling (U17).  Sie werden zusammen mit den Spielerinnen der 1.Mannschaft die komplette Vorbereitung, inklusiv des Trainingslagers in Goch, bestreiten. Das soll die talentierten Spielerinnen, durch Fordern und Fördern, an ein höheres Leistungsniveau gewöhnen. Anschließend werden sie im Ligabetrieb in ihren jeweiligen Mannschaften zum Einsatz kommen.

[08.07.2017]

Trainingsauftakt der Zwoten

Bedingt durch die Ferienzeit fand sich nur die Hälfte des aktuellen Kaders an der Mündelheimer Straße ein, als Trainer Eckart Schuster zum offiziellen Trainingsauftakt bat. Die zweistündige Einheit war geprägt von kräftezehrenden Gymnastikübungen, gepaart mit spielerischen Elementen. Unglücklicherweise verletzte sich Katharina Hübner bei einem Zweikampf am Knie und musste mit einem Krankenwagen in die Klinik gebracht werden. Das komplette Vorbereitungsprogramm zur Saison 2017/18 wird 14 Trainingseinheiten, die beiden Testspiele beim SV Menden und beim GSV Moers, sowie ein international besetztes Turnier in Didam-Loil umfassen. Wir wünschen von dieser Stelle Kathi alles Gute und eine schnelle Genesung.

[07.08.2017]

Testspielsieg in Menden

SV Menden 1912 - MSV Duisburg II                                                                                                                                                                               1:2 (0:1)
Trainer Eckart Schuster hatte zwölf Spielerinnen an Bord. Wegen der mangelnden Auswechselmöglichkeiten ließ der MSV-Coach einige Spielerinnen zwischen Platz und Bank rotieren, um für Regenerationspausen zu sorgen. Das führte während des Spiels zu einem regelrechten "Job-Sharing" zwischen der angeschlagenen Loreen Gnida (Leistenproblemen) und Sturmkollegin Nina Püplichhuisen. Es entwickelte sich von Beginn an eine temporeiche Partie, bei der die Zebras gegenüber dem Regionalligaaufsteiger Menden die besseren Torchancen generierten. Lohn der offensiven Ausrichtung war der Führungstreffer durch Jülide Mirvan. Ihr strammer Schuss von der rechten Strafraumkante schlug unhaltbar im linken oberen Toreck ein (12'). Nur fünf Minuten später hatten die MSV-Ladies eine weitere Großchance, doch Kapitänin Fuko Takahashi und Nina Püplichhuisen scheiterten an der Mendener Torfrau. Während sich die Schuster-Elf noch einige Chancen erspielte, wurde auf der Gegenseite MSV-Torfrau Ricarda Rumohr lediglich einmal ernsthaft geprüft. Dabei parierte sie gegen die Mendener Mannschaftsführerin erfolgreich. Nach dem Pausentee blieben die Zebras weiter das spielbestimmende Team. Pia Rybacki, die sich mit laufender Spielzeit immer mehr steigerte, avancierte, zusammen mit Kira Schuster, zur Ballverteilerin im Mittelfeld. In diese Drangphase der Zebras fiel der Ausgleich durch einen Konter. Sofia Thiel konnte sich am rechten Flügel durchsetzen und ihren Querpass schob Jessica Bogdoll in die Maschen (57'). Die Zebras zeigten sich vom Gegentreffer unbeeindruckt und setzten die Mendener Defensive weiterhin unter Druck. Während Jülide Mirvans Distanzschuss noch knapp über die Querlatte ging, machte es Pia Rybacki eine Zeigerumdrehung später besser. Ihr 20m-Schuss schlug im rechten Torwinkel der Gastgeberinnen ein (63'). In der Folgezeit hätten die Zebras durch Fuko Takahashi, Sabiha Uyaner, Loreen Gnida und Nina Püplichhuisen das Ergebnis noch ausbauen können, doch die Mender Torfrau ließ sich nicht nochmals überwinden. Erst in der Schlussviertelstunde, als den MSV-Ladies langsam die Puste ausging, agierten die Mendenerinnen druckvoller. Doch mit kollektiver Defensivarbeit und einer starken Ricarda Rumohr auf der Linie brachten die Zebras den verdienten Sieg über die Zeit.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <4> Neslihan Diken, <5> Antonia Halverkamps, <6> Sabiha Uyaner, <7> Yasmin Odenthal, <10> Nina Püplichhuisen, <11> Loreen Gnida, <13> Kira Schuster, <15> Friederike Weyers, <16> Pia Rybacki, <17> Jülide Mirvan, <29> © Fuko Takahashi.
Tore: 0:1 Jülide Mirvan (12'), 1:1 Jessica Bogdoll (57'), 1:2 Pia Rybacki (63').

[19.08.2017]

Achtbares Remis beim GSV Moers

Grafschafter SV Moers 1910 - MSV Duisburg II                                                                                                                                                          1:1 (1:0)
Trainer Eckart Schuster hatte heute eine größeres Auswechselkontingent auf der Bank, da mit Sara Jacek und Emma Hilbrands zwei weitere Spielerinnen zur Verfügung standen. Außerdem verstärkte Geburtstagskind Naomi Gottschling zusätzlich den Kader. So ließ der MSV-Coach teilweise intern auf dem Feld rotieren, indem einige Spielerinnen während des Matches die Positionen wechselten. Die Moerserinnen, angetrieben durch Ex-Zebra Gurbet Kalkan, hatte in der ersten Hälfte ein klares spielerischen Übergewicht, was sie aber erst Sekunden vor dem Halbzeitpfiff nutzen konnten. Ein Ballverlust von Emma Hilbrands am eigenen Strafraum nutzte Nadine Spitalar zum Führungstreffer. Bis dato hatten die Zebras mit einem Lattentreffer von "Toni" Halverkamps durch einen direkten Freistoß die größte Torchance besessen (31'). Nach der Pause vollzog Trainer Eckart Schuster früh einen Doppelwechsel und brachte "Fredde" Weyers und Yasmin Odenthal für Sara Jacek und Emma Hilbrands (49'). Auch der GSV wechselte zur Pause einige Stammkräfte aus, was sich in deren Offensivspiel niederschlug. Die MSV-Ladies hatten nun mehr vom Spiel. Besonders die Distanzschüsse von Kira Schuster und Pia Rybacki verfehlten nur knapp das Ziel. In der 71.Minute wäre der Ausgleich fast gelungen, doch Fuko Takahashi, Pia Rybacki und Kira Schuster brachten das Leder nicht über die Linie. Nur zwei Minuten später fiel schließlich der überfällige Treffer. Fuko Takahashi erlief einen Rückpass der Moerserinnen und überwand die GSV-Torfrau. Kurz danach hatte "Lolle" Gnida sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß, doch der Ball strich am linken Pfosten vorbei (80'). So blieb es bei einem achtbaren Remis beim Regionalligisten.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr -  <20> Sara Jacek (ab 49' <15> Friederike Weyers), <14> Naomi Gottschling, <21> Emma Hilbrands (ab 49' <7> Yasmin Odenthal), <5> Antonia Halverkamps - <29> Fuko Takahashi, <13> Kira Schuster, <6> Sabiha Uyaner, <16> Pia Rybacki - <17> © Jülide Mirvan, <4> Neslihan Diken (ab 55' <11> Loreen Gnida).
Tore: 1:0 Nadine Spitalar (45'), 1:1 Fuko Takahashi (57').

[20.08.2017]

Last-Minute-Niederlage am Haus Lütz

Borussia Mönchengladbach II - MSV Duisburg II                                                                                                                                                   2:1 (0:1)
In einem kurzfristig abgemachten Testspiel trafen die Zebras auf die Fohlen. Am Haus Lütz sahen die Zuschauer eine völlig ausgeglichene Partie der beiden Zweitvertretungen. Die Gastgeber begannen aggressiv, doch die Zwote konnte sich nach rund einer Viertelstunde aus der Umklammerung lösen und sich eigene gute Torchancen erspielen. Den Anfang machte Fuko Takahashi, die nach einer schönen Flanke von Sara Jacek, an der Gladbacher Torfrau scheiterte. In der 23.Minute wechselte Trainer Eckart Schuster mit Melissa Keß, Senem Teniz und Elona Sadiku für Yasmin Odenthal, "Lolle" Gnida und Jülide Mirvan ein frisches Trio ein. Nur drei Zeigerumdrehungen später schickte Elona Sadiku Pia Rybacki mit einem Steilpass auf die Reise und die Ex-Essenerin netzte eiskalt zur MSV-Führung ein (26'). Der rechte Torpfosten verhinderte ein mögliches 2:0 für die Zebras durch Kira Schusters fulminanten Distanzschuss (37'). In der 2.Hälfte ließ der MSV-Coach seine Spielerinnen schier "fliegend" wechseln, damit fast jede Kickerin etwas Erholungspause bekam. Das Spiel bot in dieser Phase Strafraumszenen en masse. Beide Mannschaften drängten auf einen Torerfolg und kreierten gute Chancen. So verfehlten Kira Schuster, Fuko Takahashi und Pia Rybacki bei den Zebras, sowie Pia Beyer und Marlena Hesse bei den Fohlen. In der 74.Minute hatte Fuko Takahashi die größte Chance für die Zwote, doch Torfrau Michelle Wassenhoven lenkte das Leder mit den Fingerspitzen noch an den Pfosten. Fast im direkten Gegenzug kratzte Emma Hilbrands einen Ball von der eigenen Torlinie. In der Schlussphase des Spiels merkte man den Zebras die hohe Belastung von drei Spielen in vier Tagen an. Die Gladbacherinnen nutzten dies gnadenlos aus. Zunächst traf Marlena Hesse aus kurzer Distanz zum 1:1 unter die Querlatte (82'), bevor Hannah Lenzen Sekunden vor dem Abpfiff zum 2:1 abschloss. Die Zebras konnten mit der gezeigten Mannschaftsleistung absolut zufrieden sein und den Platz mit erhobenem Haupt verlassen.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr -  <4> © Neslihan Diken, <7> Yasmin Odenthal, <11> Loreen Gnida, <13> Kira Schuster, <15> Friederike Weyers, <16> Pia Rybacki, <17> Jülide Mirvan, <20> Sara Jacek, <21> Emma Hilbrands, <27> Elona Sadiku, <29> Fuko Takahashi.
Tore: 0:1 Pia Rybacki (26'), 1:1 Marlena Hesse (82'), 2:1 Hannah Lenzen (90').

[22.08.2017]

ING U19-Nachwuchsturnier in Didam-Loil

In Didam-Loil nahm die Zwote an einem international besetzten Nachwuchsturnier teil, was von der ING-Bank gesponsort wurde. In der Gruppe 1 trafen die Zebras auf Excelsior Rotterdam/BVV Barendrecht-Kombination, VV Alkmaar und ADO Den Haag. Die Spielzeit der jeweiligen Spiele betrug zweimal 18 Minuten. Anschließend fand noch ein Entscheidungsspiel gegen die gleichplatzierte Mannschaft aus der Parallelgruppe statt.
Excelsior Rotterdam/BVV Barendrecht-Kombination - MSV Duisburg II                                                                                                     1:0 (0:0)
In der ersten Partie hatten die Zebras spürbare Abstimmungsprobleme. Der Gegner nutzte die Fehler im Aufbauspiel und setzte den MSV durch frühes Pressing stark unter Druck. Zu allem Überfluss fiel Kira Schuster schon zu Beginn des Spiels mit einer Oberschenkelzerrung für den Rest des Turniers aus. Das führte zu einigen Positionswechsel auf dem Feld. Nach rund einer Viertelstunde konnten die MSV-Ladies ihre erste Großchance kreieren. Senem Temiz setzte "Lolle" Gnida mit einem feinem Pass in Szene, doch die Stürmerin scheiterte an der gegnerischen Torfrau. Nur drei Minuten später verhinderte die Querlatte einen Torerfolg, als Pia Rybacki aus 20 Metern abzog. Auch nach der Pause hatten die Zebras zunächst die besseren Tormöglichkeiten. Doch den Distanzschuss von Senem Temiz entschärfte die Torfrau mit einer Glanzparade (22'). Das 0:1 aus MSV-Sicht fiel durch eine Bogenlampe aus halbrechter Position, die unhaltbar im langen Eck landete (27'). Trainer Eckart Schuster war mit dieser Leistung seiner Schützlinge hörbar unzufrieden, was die Punkte Laufbereitschaft, Positionstreue und Passgenauigkeit betraf.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <4> Neslihan Diken, <5> Antonia Halverkamps, <6> Sabiha Uyaner, <7> Yasmin Odenthal, <8> Melissa Keß, <9> Senem Temiz, <11> Loreen Gnida, <13> Kira Schuster, <15> Friederike Weyers, <16> Pia Rybacki, <20> Sara Jacek, <21> Emma Hilbrands, <27> Elona Sadiku, <29> Fuko Takahashi.
Tore: 1:0 (27').
MSV Duisburg II - VV Alkmaar                                                                                                                                                                                    0:0 (0:0)
Allein das Match gegen den VV Alkmaar fand auf dem Kunstrasenplatz statt. Dass dieser Untergrund den Zebras entgegenkam merkte man den Spiel an. Zwar musste "Rici" Rumohr in den Anfangsminuten einige Male in höchster Not retten, bevor die Zebras besser ins Spiel kamen. Nach einem herrlichen Sololauf von Emma Hilbrands, die auf die mitgelaufene Melissa Keß auflegte, verfehlte die kleine Mittelfeldspielerin das Tor nur um Zentimeter (11'). Zur Pause musste Melissa Keß mit Leistenproblemen ausscheiden, so dass sie ab da zum Zuschauen verdammt war. Beide Teams agierten auf Augenhöhe und erspielten sich gute Chancen. Während "Rici" Rumohr mit einigen Paraden den Einschlag vereitelte, scheiterte Senem Temiz auf der Gegenseite mit einem strammen Schuss an der Alkmaarer Torfrau. Schließlich blieb es bei einem torlosen Remis.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <4> Neslihan Diken, <5> Antonia Halverkamps, <6> Sabiha Uyaner, <7> Yasmin Odenthal, <8> Melissa Keß, <9> Senem Temiz, <11> Loreen Gnida, <15> Friederike Weyers, <16> Pia Rybacki, <20> Sara Jacek, <21> Emma Hilbrands, <27> Elona Sadiku, <29> Fuko Takahashi.
Tore: ---
FC ADO Den Haag - MSV Duisburg II                                                                                                                                                                          3:1 (2:1)
Das Spiel gegen ADO Den Haag fing für die Zebras recht vielversprechend an, nachdem Emma Hilbrands schon früh zwei hochkarätige Chancen hatte. Nach fünf Minuten verwertete Emma Hilbrands einen schönen Querpass von Pia Rybacki zum Führungstreffer für die Zebras. Mit laufender Spielzeit übernahmen dann die pinkgewandeten ADO-Spielerinnen das Kommando auf dem Platz. Mit vielen kleinen Fouls störten sie den Spielfluss der Zebras nachhaltig. Ein Doppelschlag (16'/18') kurz vor der Pause brach den MSV-Ladies förmlich das Genick. Nach der Pause blieben die Holländerinnen das spielbestimmende Team und erhöhten zwangsläufig auf 1:3 (22'). Mächtig Dusel hatten die Zebras in der Schlussphase, als die Den Haagerinnen aus kürzester Distanz zweimal vergaben (31'). So blieb es bei einer 1:3-Niederlage, was den letzten Gruppenplatz bedeutete.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <4> Neslihan Diken, <5> Antonia Halverkamps, <6> Sabiha Uyaner, <7> Yasmin Odenthal, <9> Senem Temiz, <11> Loreen Gnida, <15> Friederike Weyers, <16> Pia Rybacki, <20> Sara Jacek, <21> Emma Hilbrands, <27> Elona Sadiku, <29> Fuko Takahashi.
Tore: 0:1 Emma Hilbrands (5'), 1:1 (16'), 2:1 (18'), 3:1 (22').
MSV Duisburg II - FC Gelre                                                                                                                                                                                              2:1 (1:1)
Im Spiel um den 7.Platz trafen die Zebras auf den "Hausherren" FC Gelre. Die Gastgeber überrumpelten die MSV-Ladies bereits nach 40 Sekunden mit dem 0:1. Das schien der Weckruf für die Blau-Weißen zu sein, denn fast im Minutentakt erspielten sie sich beste Torchancen. Allein Fuko Takahashi hätte die Partie bis zur Halbzeitpause entscheiden können. Doch entweder die FC-Torfrau hielt das Leder, oder man verfehlte das Ziel knapp. Unmittelbar vor der Pause wurde Pia Rybacki im gegnerischen Strafraum gelegt. Den fälligen Strafstoß netzte sie zum überfälligen 1:1 ein. Auch in der 2.Hälfte aste der MSV geradezu mit seinen Chancen. So verhinderte Pia Rybacki in der Schlussminute mit ihrem 2.Treffer eine mögliche Verlängerung und sicherte den Zebras den 7.Turnierplatz.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <4> Neslihan Diken, <5> Antonia Halverkamps, <6> Sabiha Uyaner, <7> Yasmin Odenthal, <9> Senem Temiz, <11> Loreen Gnida, <15> Friederike Weyers, <16> Pia Rybacki, <20> Sara Jacek, <21> Emma Hilbrands, <27> Elona Sadiku, <29> Fuko Takahashi.
Tore: 0:1 (1'), 1:1 Pia Rybacki (15'/FE), 2:1 Pia Rybacki (36').

[26.08.2017]

Zebras in Unterzahl gegen SV Berghofen

SV Berghofen 1912 - MSV Duisburg II                                                                                                                                                                        3:0 (0:0)
Mit einer Viertelstunde Verspätung begann die Begegnung in Berghofen, da die Zebras zu diesem Zeitpunkt nur zehn Spielerinnen auf dem Feld hatten. Yasmin Odenthal konnte mit Oberschenkelproblemen erst gar nicht antreten. Als Neslihan Diken nach fünf Zeigerumdrehungen die Elf vervollständigte, waren die MSV-Ladies für kurze Zeit komplett. Nach rund 25 Minuten musste "Fredde" Weyers mit muskulären Problemen ausscheiden. Die Zebras konnten dem Gegner trotz Unterzahl bis zur Pause Paroli bieten. Auch in der 2.Hälfte gestalteten die Zebras die Partie zunächst völlig offen. Eine verunglückte Abwehraktion von Torfrau "Rici" Rumohr führte zum 0:1 (53'). Ihr prallte der Ball an den Innenpfosten und von dort über die Linie. Als nach einer Stunde auch noch "Lolle" Gnida ausfiel, mussten die MSV-Ladies das Match in doppelter Unterzahl zu Ende spielen. Trotz des Nachteils konnten die Zebras einige gute Torchancen kreieren. In dieser Phase sorgte ein Konter der Berghofenerinnen für das 0:2 (72'). Dabei wurde Julia Gödecke herrlich freigespielt, bevor sie zwei Abwehrspielerinnen umkurvte und flach einschoss. Die Zebras steckten aber nicht auf. "Nesli" Diken, Fuko Takahashi und Pia Rybacki hatten den Anschlusstreffer auf dem Fuß, doch die Dortmunder Torfrau ließ sich nicht überwinden. Sekunden vor dem Abpfiff fiel schließlich das 0:3 durch Anna Spitthofs platzierten Flachschuss. Fazit: Der Test mutierte zu einer harten Belastungsprobe, bei dem sich bei einigen Zebras muskuläre Probleme zeigten. Es ist zu hoffen, dass bis zum Saisonauftakt am Sonntag alle Spielerinnen wieder fit sind.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr -  <15> Friederike Weyers, <21> Emma Hilbrands, <6> Sabiha Uyaner, <27> Elona Sadiku - <11> Loreen Gnida, <16> Pia Rybacki, <9> Senem Temiz, <17> Jülide Mirvan - <4> Neslihan Diken,  <29> Fuko Takahashi.
Tore: 1:0 Anna Spitthof (53'), 2:0 Julia Gödecke (72'), 3:0 Anna Spitthof (90').

[28.08.2017]

Zebras gegen Budberg ohne Fortune

MSV Duisburg II - SV Budberg 1946                                                                                                                                                                           0:1 (0:0)
Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann beorderte Stürmerin Sofia Nati zur Zwoten, um dem Unterbau zu helfen. Das gelang zunächst recht gut, denn die Zebras legten los "wie die Feuerwehr". Alleine in der Anfangsviertelstunde hatten die Zebras drei hochkarätige Chancen, um in Führung zu gehen. Zweimal scheiterte Sofia Nati, einmal an Torfrau Kim Gina Stawowy (3') und einmal am Aluminium der Querlatte (11'). Die dritte Großchance hatte Pia Rybacki, die jedoch das Tor knapp verfehlte (14'). Nach diesem fulminanten Auftakt entwickelte sich ein völlig ausgeglichenes Spiel, wobei der Spielfluss beider Teams unter den vielen Fehlpässen litt. So blieben nur noch zwei nennenswerte Torchancen für den MSV durch Fuko Takahashis Flachschuss (25') und Kira Schusters Freistoß (44'). Trainer Eckart Schuster reagierte in der Halbzeitpause und brachte Melissa Keß und Sara Jacek für Yasmin Odenthal und Jülide Mirvan. Über den linken Flügel baute das Dreieck Keß-Rybacki-Jacek des Öfteren Druck auf, konnten jedoch die Budberger Abwehr nicht erfolgreich überwinden. Als Neslihan Diken nach einem Zweikampf verletzt ausschied, kam Sabiha Uyaner als Innenverteidigerin ins Spiel (58'). Da in dieser Situation kurzzeitig die Zuordnung fehlte, kam es zur Konfusion im MSV-Strafraum. Doch "Rici" Rumohr und ihre Vorderleute konnten einen "Einschlag" kollektiv verhindern. Den Nachschuss vor der Strafraumgrenze setzte Yvonne Wirtz an die Querlatte. Das war eigentlich auch die erste gute Torchance für die Gäste. Auf der Gegenseite versuchten es die Zebras mit Distanzschüssen, doch weder "Toni" Halverkamps, noch Kira Schuster waren erfolgreich. Ein Ballverlust der Zebras am Budberger Strafraum führte zu einem Konter über Alexa Steffens. Ihr Diagonalpass über die zurückeilende MSV-Abwehr fand Yvonne Wirtz, die "Rici" Rumohr mit einem strammen Flachschuss keine Abwehrchance gab (83'). Obwohl die Zebras bis zum Schlusspfiff alles nach vorne warfen, gelang der - eigentlich verdiente - Ausgleich nicht mehr.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <7> Yasmin Odenthal (ab 46' <8> Melissa Keß), <21> Emma Hilbrands, <4> Neslihan Diken (ab 58' <6> Sabiha Uyaner), <5> Antonia Halverkamps - <17> Jülide Mirvan (ab 46' <20> Sara Jacek), <10> Sofia Nati, <13> © Kira Schuster, <16> Pia Rybacki - <9> Senem Temiz, <29> Fuko Takahashi.
Tor: 0:1 Yvonne Wirtz (83').

[03.09.2017]

Hemmerdens Bollwerk war unüberwindbar

SV Hemmerden - MSV Duisburg II                                                                                                                                                                             2:0 (1:0)
Zum Auswärtsdebüt in Hemmerden konnte Trainer Eckart Schuster mit Śymela Ciesielska, Julia Debitzki, Serina Kashimoto und Geldona Morina  gleich vier Profispielerinnen im Kader begrüßen. Mit diesem hochkarätig besetzten Kader ließ der MSV-Coach mit sehr hochstehenden Außenverteidigern extrem offensiv agieren. Die Zebras pressten die Gastgeberinnen schon an deren Strafraumgrenze und hatten bei zwei Aluminiumtreffern von Serina Kashimoto (3') und Julia Debitzki (9') großes Pech. Die Hemmerderinnen verlegten sich ausschließlich auf schnelle Konter, bei denen meistens Leonie Zellmann in der Spitze gesucht wurde. In der 15.Minute musste "Rici" Rumohr alles riskieren, um Leonie Zellmann vom Ball zu trennen. Dabei verletzte sie sich und wurde kurz am Platz behandelt. Bei der anschließenden Ecke ließ die angeschlagene MSV-Torfrau den Ball durch die Hände rutschen. Leonie Zellmann nutzte die Gunst der Stunde und stocherte den Ball zum 1:0 über die Linie. Die Zebras, die gefühlt 80% Ballbesitz hatten, liefen sich oft in den zwei dicht gestaffelten Viererketten der Grevenboicherinnen fest. Konnten die Zebras mal das Abwehrbollwerk knacken, hatten sie einfach Pech. Geldona Morina traf den Pfosten (25'), Pia Rybacki zielte knapp drüber (32') oder wiederum Geldona Morina scheiterte an der Torfrau (45'). Nach der Pause trauten sich die Gastgeberinnen etwas mehr zu. Ein Freistoß von Pilar Stüttgen strich knapp über die Querlatte (47'). Der MSV war nur dann wirklich gefährlich, wenn es schnell ging. Besonders Julia Debitzki und Jülide Mirvan, die mit Doppelpässen die Abwehrketten ausspielten, sorgten für Druck. Aber meist war die finale Flanke in den Strafraum zu unpräzise. Mit fortschreitender Spielzeit fiel den Zebras in der Offensive immer weniger ein. Mit langen Pässen wurde das enge Mittelfeld überbrückt, in der Hoffnung die Abwehr zu überlaufen. Auch die drei Wechsel in der 2.Hälfte brachten nicht den bitter benötigten Umschwung. Die Hemmenderinnen schafften es die ballführende Spielerin immer zu doppeln und so die Offensivbemühungen zu vereiteln. Kurz vor dem Ende sorgte ein Ballverlust von Kira Schuster im Mittelfeld für einen schnellen Konter, den Leonie Zellmann mit ihrem 2.Treffer krönte. "Rici" Rumohr hatte dabei keinerlei Abwehrchance (86'). Damit war die Entscheidung gefallen.
MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <5> Śymela Ciesielska, <21> Emma Hilbrands (ab 58' <9> Senam Temiz), <6> Sabiha Uyaner, <4> Julia Debitzki - <17> Jülide Mirvan (ab 51' <14> Franzisca Döpp), <8> Geldona Morina, <13> © Kira Schuster, <16> Pia Rybacki - <10> Serina Kashimoto, <29> Fuko Takahashi (ab 78' <7> Yasmin Odenthal).
Tore: 1:0 Leonie Zellmann (16'), 2:0 Leonie Zellmann (86').

[10.09.2017]

Torfestival gegen Tabellenführer Walbeck

MSV Duisburg II - SV Walbeck 1913                                                                                                                                                             8:0 (7:0)

Etwa 60 Zuschauer fanden sich zum Top-Spiel der Niederrheinliga an der Mündelheimer Straße ein und, wer MSV-Anhänger war, sollte den Besuch nicht bereuen. Anders natürlich die Gäste von der holländischen Grenze. Als die Spielerinnen von Tabellenführer SV Walbeck die Mannschaftsaufstellung sahen, mussten sie sich wie in einem schlechten Film vorgekommen sein. Knapp die Hälfte der Zebra-Elf bestand aus gestandenen Profis. Unter den Augen von Cheftrainer Christian Franz-Pohlmann sprühten die Profi-Leihgaben nur so vor Spielwitz und Einsatzwillen. Das, was man eigentlich schon in Hemmerden erwartet hatte, wurde heute geliefert. In der ersten Hälfte überrannten die Zebras die Gäste förmlich. Nachdem Viola Koblenz schon einige Paraden zeigte, um ihren Kasten sauber zu halten, eröffnete Kapitänin Kira Schuster den Torreigen. Nach einem Lattentreffer von „Jule“ Debitzki netzte sie den Abpraller eiskalt ein (14‘). Kurz danach scheiterten Sofia Nati per Seitfallzieher und „Jule“ Debitzki mit einem Schlenzer in den Giebel an der starken Walbecker Torfrau. Ein Doppelschlag von Pia Rybacki (19‘/23‘) sorgte dann für eine komfortable Führung. Schier im Minutentakt generierten die Zebras Torchance um Torchance. Die logische Konsequenz waren die weiteren Treffer von Sofia Nati (29‘/35‘), Śymela Ciesielska (32‘) und Pia Rybacki (42‘) bis zur Pause. Trainer Eckart Schuster wechselte in der 2.Hälfte dreimal aus. Für Emma Hilbrands, „Toni“ Halverkamps und Fuko Takahashi kamen nacheinander Jülide Mirvan (51‘), Franzisca Döpp (56‘) und Senem Temiz (63‘). Das machte einige Positionsumstellungen nötig: Pia Rybacki rückte für Emma Hilbrands in die Innenverteidigung, während Jülide Mirvan ihre Position im Mittelfeld besetzte. Mit der sicheren Halbzeitführung im Rücken verflachte das Spiel etwas. Die Zebras blieben haushoch überlegen und schnürten die Walbeckerinnen in deren Spielhälfte komplett ein. Außer einem Pfostenschuss von Sofia Nati (75‘) und dem Treffer zum 8:0-Endstand durch Serina Kashimoto passierte nichts mehr. Kurios: Torfrau „Rici“ Rumohr hatte in dem gesamten Spiel keinen Torschuss zu parieren und konnte die Spätsommersonne genießen. Trotz aller Euphorie ob des Kantersieges konnten einem Yasmin, Melissa, "Lolle", "Fredde", Sara und Elona leid tun, die aufgrund der Kaderplanung dem Spiel in zivil beiwohnen mussten. Hier sollte in Zukunft vielleicht eine moderatere Balance zwischen der Zwoten und der Abstellung von Profis gefunden werden.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <6> Śymela Ciesielska , <21> Emma Hilbrands (ab 56' <14> Franzisca Döpp), <5> Antonia Halverkamps (ab 51' <17> Jülide Mirvan), <11> Julia Debitzki - <8> Geldona Morina, <13> © Kira Schuster, <16> Pia Rybacki <29> Fuko Takahashi (ab 63' <9> Senem Temiz) - <20> Serina Kashimoto,  <10> Sofia Nati .

Tore: 1:0 Kira Schuster (14’), 2:0 Pia Rybacki (19’), 3:0 Pia Rybacki (23’), 4:0 Sofia Nati (29’), 5:0 Śymela Ciesielska (32’), 6:0 Sofia Nati (35’), 7:0 Pia Rybacki (42’), 8:0 Serina Kashimoto (81’).

[17.09.2017]

Torreiches Remis an der Ziethenstraße

SV Eintracht Solingen - MSV Duisburg II                                                                                                                                                      3:3 (2:3)

Im beschaulichen Platz an der Solinger Ziethenstraße fanden sich bei sonnigem Wetter fast 100 Zuschauer ein. Es entwickelte sich sofort eine schnelle Partie mit Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Während die Zebras über ein kompaktes Mittelfeld gegen die Solinger Defensive presste, versuchten die Gastgeberinnen aus der Klingenstadt von Beginn an ihre Stoßstürmerin Britta Gahr mit langen Bällen in Szene zu setzen. Die 38jährige Stürmer agierte dabei sehr effizient und sorgte vor dem MSV-Strafraum permanent für Gefahr. Der Führungstreffer der MSV-Ladies kam durch einen Pressschlag zwischen Pia Rybacki und einer Solinger Abwehrspielerin an der Strafraumgrenze zustand.  Der Ball senkte sich hinter der Eintracht-Torfrau im Netz (13‘). Der Jubel dauerte aber genau 60 Sekunden, denn dann schlug Britta Gahr eiskalt zurück. Einen Solinger Freistoß, der an die Querlatte prallte, staubte sich aus kurzer Distanz zum 1:1 ab (14‘). Rund 20 Minuten später wiederholte sich dieses Spektakel erneut. Śymela Ciesieska setzte sich am linken Flügel durch und ihre Flanke fand Fuko Takahashi im gegnerischen Fünf-Meter-Raum. Die kleine Japanerin fackelte nicht lange und netzte zur MSV-Führung ein (33‘). Doch postwendend egaliserte Britta Gahr mit einem Schuss aus der Drehung ins lange Toreck zum 2:2 (34‘). Beim 3:2 durch Śymela Ciesieska sah die Torfrau nicht ganz so gut aus, das sollte aber ihr einziger Schwachpunkt bleiben (40‘). In der 2.Hälfte wechselte Trainer Eckart Schuster „Lolle“ Gnida für Sara Jacek ein (56‘). Die MSV-Stürmerin erwischte aber leider einen „gebrauchten Tag“. Ihr Foulspiel an Lisa Barnat im MSV-Strafraum führte zu einem Elfmeter. Britta Gahr ließ sich die Chance nicht entgehen. „Rici“ Rumohr hatte bei dem platzierten Schuss in die linke Ecke keine Abwehrmöglichkeit (63‘). Bis zum Abpfiff agierten die Zebras feldüberlegen, generierten aber zu selten zwingende Torchancen. Oft wurde der Ball eigensinnig vertendelt, oder den Distanzschüssen fehlten Präzision und Härte. Die Solingerinnen hatten nach der Pause nur wenige Konter, die aber die Verwundbarkeit der offensiv ausgerichteten MSV-Defensive offenbarten. Glücklicherweise führten diese schnellen Gegenstöße nicht zu einem Torerfolg. Kurz vor Ende der Partie nahm der Trainer die glücklose „Lolle“ Gnida wieder vom Platz und brachte in den Schlussminuten dafür Elona Sadiku. Fazit: Aufgrund der Spielanteile wäre für die Zebras eigentlich mehr drin gewesen.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <20> Sara Jacek (ab 56‘ <11> Loreen Gnida / ab 86‘ <27> Elona Sadiku), <4> Neslihan Diken, <6> Sabiha Uyaner, <14> Franzisca Döpp - <10> Śymela Ciesieska, <16> Pia Rybacki, <13> ©Kira Schuster, <17> Jülide Mirvan - <9> Senem Temiz, <29> Fuko Takahashi.

Tore: 1:0 Pia Rybacki (13‘), 1:1 Britta Gahr (14‘), 2:1 Fuko Takahashi (33‘), 2:2 Britta Gahr (34‘), 3:2 Śymela Ciesielska (40’),  3:3 Britta Gahr (63‘/FE).

[24.09.2017]

Śymela Ciesielska mit Dreierpack

MSV Duisburg II - 1.FC Mönchengladbach 1894                                                                                                                                        5:1 (2:0)

Aufgrund des zeitgleichen Meisterschaftsspiels der Profi-Frauen verliefen sich nur wenige Zuschauer an die Mündelheimer Straße. Doch, aus MSV-Sicht, sollten sie ihr Kommen nicht bereuen. Die Zebras starteten offensiv und erarbeiteten sich sofort ein spielerisches Übergewicht. Ein Flachschuss von Fuko Takahashi sorgte schon nach sieben Zeigerumdrehungen für die Führung. Die MSV-Ladies hielten den Druck weiter aufrecht und folgerichtig erhöhte Pia Sophia Rybacki praktisch im Liegen das 2:0 (25‘). Die Gäste agierten mit zwei eng zusammenstehenden Abwehrketten. Nur bei Ballverlusten der Zebras in deren Vorwärtsbewegung konnten sie Chancen erspielen. Eine solche Situation entschärfte „Rici“ Rumohr kurz vor der Pause gegen die durchgebrochene Kristina Birmes (44‘). Zur Pause kam Melisa Keß für „Nesli“ Diken ins Spiel. Die Zebras blieben das überlegene Team und berannten das Mönchengladbacher Tor. Nachdem ein Abseitstor von Śymela Ciesielska nicht gegeben wurde (56‘), machte es die Polin kurz danach besser. Einen Steilpass von Melissa Keß verwandelte sie per doppeltem Innenpfosten zum 3:0 (58‘). Danach konnte sich Gästetorfrau Marie Sophie Otte mehrfach auszeichnen. Sie parierte einige hochkarätige MSV-Chancen bravourös. Ein Ballverlust im Mittelfeld leitete einen Konter ein, den Kristina Birmes zum Anschlusstreffer nutzte (65‘). Die Zebras ließen sich davon aber nicht schocken und spielen weiter im Vorwärtsgang. In der Schlussphase kreierten die Blau-Weißen die Chancen schier im Minutentakt. Doch entweder parierte die Torfrau oder ein Mönchengladbacher Abwehrbein stand im Wege. Eine Flanke vom eingewechselten Neuzugang Sophia Röttges fand Śymela Ciesielska in der Strafraummitte, die den Ball volley über die machtlose Gästetorfrau hob (84‘). In der Schlussminute schnürte Śymela Ciesielska ihren Dreierpack. Nach einem Foul von Monique Resech an Pia Rybacki zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Die MSV-Stürmerin ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und schoss unhaltbar zum 5:1-Endstand ein.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <4> Neslihan Diken (ab 46‘ <8> Melissa Keß), <6> Sabiha Uyaner, <21> Emma Hilbrands, <5> Antonia Halverkamps - <14> Franzisca Döpp, <16> Pia Rybacki, <13> ©Kira Schuster,  <9> Senem Temiz (ab 77‘ <10> Sophia Röttges) - <20>  Śymela Ciesielska,  <29> Fuko Takahashi.

Tore: 1:0 Fuko Takahashi (7‘), 2:0 Pia Rybacki (25‘), 3:0 Śymela Ciesielska (58’),  3:1 Kristina Birmes (65’), 4:1 Śymela Ciesielska (84’), 5:1 Śymela Ciesielska (89’/FE).

[01.10.2017]

Das Tor war einfach wie vernagelt

RSV Glückauf Klosterhardt - MSV Duisburg II                                                                                                                                                      0:0

Auf die Zebras wartete vor dem Anpfiff eine böse Überraschung: Da der Hauptplatz des Claus-Haniel-Stadions gesperrt war, fand das Spiel auf „rotem Rasen“ statt. Der teilweise knüppelharte Aschenplatz behagte den MSV-Ladies gar nicht. So kamen die Zebras nur langsam auf Touren. Ein Ballverlust von Emma Hilbrands zwang „Rici“ Rumohr zu einer Glanzparade gegen Lorina Caltagirone, die völlig frei vor dem MSV-Tor auftauchte (13‘). Danach dominierte die Zwote zwar das Spiel, lief aber unzählige Male in die Abseitsfalle der Grün-Weißen. Der recht kleinlich pfeifende Schiedsrichter zerstörte den Spielfluss der Zebras vollends. Das spielte den Hausherrinnen in die Karten, die fast ausschließlich auf Torverhinderung aus waren. Nach einer halben Stunde brachte Trainer Eckart Schuster Melissa Keß für Elona Sadiku, um auf der rechten Außenbahn den Offensivdruck zu verstärken. Trotz mehrerer Torchancen durch Senem Temiz, Jülide Mirvan, Pia Rybacki und Kira Schuster blieb es bis zur Halbzeitpause torlos. In Durchgang Zwei ging der Einbahnstraßenfußball weiter. Immer wieder rettete die Klosterhardter Torfrau Kathrin Schaffrath, oder es stand das Aluminium im Weg. Extremes Pech hatte Kira Schuster, deren Schuss in den rechten Torgiebel ins Feld zurücksprang (55‘). Der MSV-Coach wechselte mit Neslihan Diken für Sabiha Uyaner (60‘) und Sophia Röttges für Jülide Mirvan (70‘) frische Kräfte ein. Die Zebras erspielten sich Torchancen im Minutentakt, doch es war einfach wie verhext: Das Runde wollte einfach nicht in das Eckige. Doch es sollte nach bitterer kommen: In der 80.Minute verletzte sich Melissa Keß nach einem Zweikampf am Knie und musste verletzt ausscheiden. Zu Zehnt berannte die Zwote weiter das gegnerische Tor. In der zehnminütigen Nachspielzeit sah Senem Temiz innerhalb von Sekunden zweimal gelb (Ballwegschlagen und Reklamieren) und musste ebenfalls vom Platz (90+6‘). Trotz doppelter Unterzahl kamen die Zebras noch zu hochkarätigen Möglichkeiten. Am Ende ärgerte man sich zu recht über zwei verschenkte Punkte.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <5> Antonia Halverkamps, <21> Emma Hilbrands, <6> Sabiha Uyaner (ab 60‘ <4> Neslihan Diken), <27> Elona Sadiku (ab 30‘ <8> Melissa Keß) - <17> Jülide Mirvan (ab 70‘ <10> Sophia Röttges), <14> Franzisca Döpp ██, <13> ©Kira Schuster,  <9> Senem Temiz , <16> Pia Rybacki ██ - <29> Fuko Takahashi.

Tore: ---

B.V.: Gelb-Rote Karte für Senem Temiz wegen Reklamierens (90+6‘).

[08.10.2017]

TSV Kaldenkirchen erlebt Debakel an der Mündelheimer Straße

MSV Duisburg II – TSV Kaldenkirchen 1885/07                                                                                                                                       18:0 (8:0)

Hatten die Zebras letzte Woche in Klosterhardt noch massives Pech in punkto Toreschiessen, so machten sie heute alles wett. Mit dem Anpfiff an rollte das Spiel nur in eine Richtung. So stand die TSV-Schlussfrau Sarah Bartsch direkt unter Dauerfeuer. Trotz bester Chancen, darunter zwei Aluminiumtreffer, brauchten die Zebras eine Viertelstunde, um den Torfluch zu besiegen. Ein Doppelschlag von Kira Schuster (14‘/15‘) läutete den Untergang für die Gäste aus dem Nettetal ein. Ein weiterer Doppelschlag durch Śymela Ciesielska (20‘) und Fuko Takahashi (22‘) sorgte schnell für klare Verhältnisse. Besonders die spielfreudige Serina Kashimoto, die mit präzisen Pässen die Gästeabwehr komplett aushebelte, verdiente sich massig Scorerpunkte. Und weil Doppelpacks so schön sind, erhöhte Śymela Ciesielska auf 6:0 (34‘/36‘). Nach einem Foul der Gästetorfrau an Kira Schuster gab der Schiedsrichter Strafstoß. Doch Sarah Bartsch ahnte die richtige Ecke und parierte den Elfmeter von Jülide Mirvan (38‘). Doch noch vor der Pause hatten die Zebras mächtig „Tor-Appetit“. Wie anders als per Doppelschlag durch Franzisca Döpp (43‘) und Pia Rybacki (45‘) ging man mit 8:0 in die Kabine. In der Pause ging die frustrierte Sarah Bartsch vom Platz und Feldspielerin Alina Runia ging zwischen die Pfosten. Bei den Zebras kam Elona Sadiku für Sophia Röttges, die mit bandagiertem Knie spielte, aufs Feld. Wer dachte die Zebras wären nun satt, der wurde positiv „enttäuscht“. Die blau-weiße Tormaschine rollte weiter über die armen Nettetalerinnen hinweg. Pia Rybacki (53‘), Fuko Takahshi (56‘), Serina Kashimoto (58‘) und Kira Schuster (60‘) machten zunächst das Dutzend voll. „Toni“ Halverkamps (65‘) und Franzisca Döpp (68‘), die den Ball jeweils fulminant unter die Querlatte jagten erhöhten auf 14:0. Dann nahmen sich die Zebras eine rund zehnminütige „Tor-Auszeit“, bevor es in den Schlussminuten nochmals kräftig im TSV-Gehäuse rappelte. Kira Schuster (81‘/85‘), „Toni“ Halverkamps (89‘) und Fuko Takahshi (90‘) machten das 18:0-Debakel für die leidgeprüften Gäste komplett.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <10> Sophia Röttges (ab 46‘ <27> Elona Sadiku), <4> Neslihan Diken, <5> Antonia Halverkamps, <14> Franzisca Döpp - <17> Jülide Mirvan, <29> Fuko Takahashi, <13> ©Kira Schuster, <16> Pia Rybacki - <7> Serina Kashimoto, <20> Śymela Ciesielska.

Tore:  1:0 Kira Schuster (14‘), 2:0 Kira Schuster (15‘), 3:0 Śymela Ciesielska (20‘), 4:0 Fuko Takahashi (22‘), 5:0 Śymela Ciesielska (34‘), 6:0 Śymela Ciesielska (36‘), 7:0 Franzisca Döpp (43‘), 8:0 Pia Rybacki (45‘), 9:0 Pia Rybacki (53‘), 10:0 Fuko Takahashi (56‘), 11:0 Serina Kashimoto (58‘), 12:0 Kira Schuster (60‘), 13:0 Antonia Halverkamps (65‘), 14:0 Franzisca Döpp (68‘), 15:0 Kira Schuster (81‘), 16:0 Kira Schuster (85‘), 17:0 Antonia Halverkamps (89‘), 18:0 Fuko Takahashi (90‘).

B.V.: Sarah Bartsch hält Foulelfmeter von Jülide Mirvan (38‘).

[15.10.2017]

Alina Angerer mit gelungenem Debüt

SG Essen-Schönebeck III - MSV Duisburg II                                                                                                                                                 1:3 (0:1)

Nach etwas verhaltenem Start, kamen die Zebras immer besser in Tritt und erspielten sich hochkarätige Torchancen durch Kira Schuster, Senem Temiz und Alina Angerer. Dabei prüften die Zebras sowohl die Essener Torfrau, als auch das Aluminium. Die Stürmerin aus Passau war erstmals spielberechtigt. Alina Angerer feierte ein gelungenes Debüt im Prestigederby, als sie in der 35.Minute die Führung für die überlegenen Zebras erzielte. Eine Unsicherheit in der SGS-Abwehr  nutzte sie per Flachschuss zum Torerfolg. Bis zur Halbzeitpause hätten die MSV-Ladies das Spiel schon locker entscheiden können, doch man aaste mit den herausgespielten Tormöglichkeiten. Zur 2.Hälfte brachte Trainer Eckart Schuster Sophia Röttges für Jülide Mirvan. Derweil musste der Essener Coach seiner Mannschaft wohl ordentlich Mut gemacht haben, denn die Schönebeckerinnen übernahmen zunächst das Kommando auf dem Platz. Die Folge war der Ausgleichstreffer durch Ex-Zebra Edina Habibović, die einen sehenswerten 25m-Schuss unhaltbar im Giebel versenkte (59‘). Das schien die Zebras zu wecken, die nun wieder das Spiel an sich rissen. Wieder erspielte man sich zahlreiche Chancen gegen die mit zehn Spielerinnen verteidigenden Essenerinnen. Nachdem die Essener Torfrau gegen Fuko Takahashi noch parieren konnte, staubte Serina Kashimoto den Abpraller eiskalt zum 2:1 ab (68‘). Den Schlusspunkt setzte schließlich Franzisca Döpp, die nach feiner Vorarbeit von Alina Angerer, per Flachschuss ins lange Eck den 3:1-Endstand erzielte (77‘).

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <27> Elona Sadiku, <16> Pia Rybacki, <4> Neslihan Diken, <17> Jülide Mirvan (ab 46‘ <10> Sophia Röttges) - <20> Serina Kashimoto, <29> Fuko Takahashi, <14> Franzisca Döpp, <9> Senem Temiz - <15> Alina Angerer, <13> © Kira Schuster.

Tore:  0:1 Alina Angerer (35‘), 1:1 Edina Habibović (59‘), 1:2 Serina Kashimoto (68‘), 1:3 Franzisca Döpp (77‘).

[22.10.2017]

Traumtor von Senem Temiz beim 7:1-Sieg in Jägerhaus Linde

SV „Frisch Auf“ Jägerhaus Linde - MSV Duisburg II                                                                                                                                   1:7 (1:3)

Zum 100.Meisterschaftsspiel der Zwoten im Zebralook erwartete die 45 Zuschauer auf den Wuppertaler Südosthöhen ein nasskaltes Fritz-Walter-Wetter. Das hielt die MSV-Ladies aber nicht davon ab, sofort in den Angriffsmodus zu schalten. Nach einigen vergebenen Chancen belohnten sich die Zebras gleich dreifach: Den Anfang machte Śymela Ciesielska, die eine maßgenau Vorarbeit von Sophia Röttges zum 1:0 einschob (21‘). Direkt den nächsten Angriff klärten die Wuppertalerinnen zur Ecke, die Śymela Ciesielska in den gegnerischen Strafraum zirkelte, wo Fuko Takahashi lauerte. Die Japanerin traf per Kopfball zum 2:0 ins Netz (23‘), bevor Senem Temiz mit einem Traumtor aus rund 20 Metern das 3:0 erzielte (24‘). Ihr Schuss senkte sich unhaltbar in den linken Giebel des Gästegehäuses. Danach schalteten die Zebras einen Gang runter. Das nutzen die Gastgeberinnen, um Druck auf das Tor von „Rici“ Rumohr aufzubauen. Zuerst verfehlte ein Freistoß von Saskia Reinshagen knapp das Tor (27‘), dann lenkte „Rici“ Rumohr einen Freistoß von Paula Jäkel über die Latte (36‘). Schließlich köpfte Saskia Reinshagen eine Ecke zum 1:3-Anschlusstreffer ein (37‘). So ging es auch in die Kabinen. Nach der Pause agierten die Wuppertalerinnen zunächst auf Augenhöhe, was auch durch die vielen Fehlpässe im MSV-Mittelfeld begünstig wurde. Doch mit dem 4:1 durch Alina Angerer war der Bann wieder gebrochen (57‘). Danach schnürten  Śymela Ciesielska (62‘) und Senem Temiz (64‘) ihren Doppelpack. Den Schlusspunkt setzte schließlich die quirlige Serina Kashimoto, die ihre gute Leistung mit dem 7:1 krönte (90‘).

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <10> Sophia Röttges (ab 57‘ <27> Elona Sadiku), <14> Franzisca Döpp, <4> Neslihan Diken, <17> Jülide Mirvan (ab 63‘ <6> Sabiha Uyaner) - <20> Śymela Ciesielska, <7> Serina Kashimoto, <29> Fuko Takahashi, <9> Senem Temiz - <13> © Kira Schuster, <15> Alina Angerer.

Tore:  0:1 Śymela Ciesielska (21‘), 0:2 Fuko Takahashi (23‘), 0:3 Senem Temiz (24‘), 1:3 Saskia Reinshagen (37‘), 1:4 Alina Angerer (57‘), 1:5 Śymela Ciesielska (62‘), 1:6 Senem Temiz (64‘), 1:7 Serina Kashimoto (90‘).

[29.10.2017]

Zebras geben sich gegen das Tabellenschlusslicht keine Blöße

MSV Duisburg II – TuRa Brüggen                                                                                                                                                                13:0 (6:0)

Schon vor dem Anpfiff waren die Rollen klar verteilt: Torfabrik trifft auf Schießbude! Daher war es nicht verwunderlich, dass die Zebras sofort in die Offensive gingen. Mit einer doppelten Fünferkette an der eigenen Strafraumgrenze stemmten sich die Gäste gegen den Sturmlauf. Doch das Bollwerk hielt genau sechs Minuten, denn da war Senem Temiz zur Stelle. Eine Flanke von Alina Angerer vollstreckte sie per Flachschuss zur Führung. Mit einem fulminanten 25m-Schuss erhöhte Kira Schuster auf 2:0 (17‘). Zwei Doppelpacks von Alina Angerer (27‘/31‘) und Śymela Ciesielska (38‘/40‘) sorgten für eine klare 6:0-Pausenführung. Zur Halbzeit wechselte Trainer Eckart Schuster erstmals aus: Sophia Röttges kam für Elona Sadiku. Etwas kurios war dann das 7:0 von Pia Rybacki, die sich den Ball gleich zweimal mit der „Hand Gottes“ (unfreiwillig) vorlegte und dann konsequent abschloss (56‘). Danach gab es einen Doppelwechsel beim MSV: Emma Hilbrands und „Toni“ Halverkamps kamen für Sabiha Uyaner und „Nesli“ Diken aufs Feld (66‘). Die beiden Zebras waren noch gar nicht richtig auf dem Platz, da traf Alina Angerer mit ihrem 3.Treffer zum 8:0 (67‘). Dann überschlugen sich die Ereignisse. Innerhalb von fünf Zeigerumdrehungen schlugen die MSV-Ladies gleich viermal zu. Den Auftakt machte Kira Schuster, die die Brüggener Torfrau mit einem tückischen Aufsetzer überwand (71‘), bevor Senem Temiz zum „Kopfballungeheuer“ mutierte (73‘). Zwei Flachschüsse von Śymela Ciesielska (74‘) und Kira Schuster (76‘) besorgten das 12:0. Den Schlusspunkt setzte schließlich Śymela Ciesielska, die eine gefühlvolle Flanke von Jülide Mirvan volley einnetzte (83‘).

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <27> Elona Sadiku (ab 46‘ <10> Sophia Röttges), <6> Sabiha Uyaner (ab 66‘ <21> Emma Hilbrands), <4> Neslihan Diken (ab 66‘ <5> Antonia Halverkamps), <17> Jülide Mirvan  - <29> Fuko Takahashi,  <13> © Kira Schuster , <9> Senem Temiz, <16> Pia Rybacki -  <15> Alina Angerer, <10> Śymela Ciesielska.

Tore: 1:0 Senem Temiz (6‘), 2:0 Kira Schuster (17‘), 3:0 Alina Angerer (27‘), 4:0 Alina Angerer (31‘), 5:0 Śymela Ciesielska (38‘), 6:0 Śymela Ciesielska (40‘), 7:0 Pia Rybacki (56‘), 8:0 Alina Angerer (67‘), 9:0 Kira Schuster (71‘), 10:0 Senem Temiz (73‘), 11:0 Śymela Ciesielska (74‘), 12:0 Kira Schuster (76‘), 13:0 Śymela Ciesielska (83‘).

[05.11.2017]

Die MSV-Ladies präsentieren sich weiter torhungrig

SV Heißen Mülheim - MSV Duisburg II                                                                                                                                                        0:8 (0:3)

Kurz vor dem Anpfiff hatte der Wettergott mit den Fußballerinnen und den Zuschauern ein Einsehen. Während des gesamten Spiel war es zwar kalt, aber wenigsten trocken. Ohne Profiunterstützung, die 1.Mannschaft spielte zeitgleich das Kellerduell gegen den 1.FC Köln, ging es für die Zwote gegen Gastgeber Heißen. Die Anfangsphase war recht ausgeglichen, mit Torchancen auf beiden Seiten. Bis zur 18.Minute, als der Schiedsrichter nach einem Foul an Fuko Takahashi auf den Punkt zeigte. „Toni“ Halverkamps übernahm Verantwortung und knallte den Strafstoß mittig ins Netz. Die Zebras bekamen nun Oberwasser. Mit langen Bällen in die Spitze, wo Alina Angerer, Kira Schuster, Senem Temiz oder Pia Rybacki lauerten, kreierten die Blau-Weißen immer wieder hochkarätige Chancen. Alina Angerer legte schon drei Zeigerumdrehungen nach dem Führungstreffer zum 2:0 nach (21‘). Eine Unkonzentriertheit in der Abwehrreihe bescherte den Mülheimerinnen die größte Tormöglichkeit der 1.Hälfte. Doch „Rici“ Rumohr war auf dem Posten und parierte gegen Alina Salmon bravourös (39‘). Ein schöner Lupfer von Alina Angerer über die SVH-Torfrau sorgte für das 3:0 (42‘). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff dann Aufregung auf dem Platz: Torfrau Kira Hellenkamp hatte die durchgebrochene Kira Schuster vor dem Strafraum gefoult. Die regelkonforme Konsequenz für die Notbremse war die rote Karte (45‘). Das der Heißener Coach komplett ausflippte und den Schiedsrichter verbal auf das Übelste angriff, war sicher kein Glanzstück für die Galerie. Den fälligen Freistoß von Kira Schuster fischte die Ersatztorfrau artistisch aus dem Winkel. Direkt nach der Pause setzte sich Kira Schuster auf dem linken Flügel durch und passte in die Mitte. Dort stand Pia Rybacki, die erst noch vier Gegenspielerinnen „vernaschte“, bevor sie eiskalt zum 4:0 vollstreckte (47‘). Trainer Eckart Schuster brachte nun Jülide Mirvan für Fuko Takahashi, die heute im Mittelfeld viel Übersicht bewies (50‘). Nach dem 5:0 von Kira Schuster (60‘), wechselte der MSV-Coach erneut: Emma Hilbrands kam für Neslihan Diken (62‘) und Elona Sadiku für Sophia Röttges (67‘) ins Spiel. Pia Rybacki erzielte mit einem gefühlvollen 25m-Schlenzer in den Torgiebel das 6:0 (67‘). Senem Temiz hatte das 7:0 auf dem Fuß, doch ihr Solo konnte die Ersatztorfrau erfolgreich stoppen (71‘). Nach einem Kopfballduell, bei dem Elona Sadiku und ihre Gegenspielerin Janika Sander unglücklich mit den Köpfen zusammenprallten, mussten beide angeschlagen das Feld verlassen (73‘). Da beide Teams schon ihr Wechselkontingent ausgeschöpft hatten, ging es mit 10 gegen 9 weiter. Ein Schuss aus der Drehung versenkte die Kapitänin der Zebras präzise im rechten Eck (78‘) – 7:0!. Nachdem die Heißener Torfrau bei einem Rettungsversuch mit dem Ball Richtung Strafraumgrenze unterwegs war, unterlief ihr ein Fehlpass. Das Leder landete bei Jülide Mirvan, der aus rund 20 Metern ein „Empty-Net-Goal“ gelang (84‘). Das 8:0 war dann auch der Schlusspunkt der Partie.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <4> Neslihan Diken (ab 62‘ <21> Emma Hilbrands), <6> Sabiha Uyaner, <5> Antonia Halverkamps, <10> Sophia Röttges (ab 67‘ <27> Elona Sadiku) - <16> Pia Rybacki, <29> Fuko Takahashi (ab 50‘ <17> Jülide Mirvan), <14> Franzisca Döpp,  <13> © Kira Schuster, <9> Senem Temiz - <15> Alina Angerer.

Tore: 0:1 Antonia Halverkamps (18‘/FE), 0:2 Alina Angerer (21‘), 0:3 Alina Angerer (42‘), 0:4 Pia Rybacki (47‘), 0:5 Kira Schuster (60‘), 0:6 Pia Rybacki (67‘), 0:7 Kira Schuster (78‘), 0:8 Jülide Mirvan (84‘).

B.V.: Rote Karte für Torfrau Kira Hellenkamp nach Notbremse (45‘).

[12.11.2017]

Eine "Notelf" bezwingt die Gräfinnen mit 2:0

MSV Duisburg II – Grafschafter SV Moers II                                                                                                                                               2:0 (1:0)

Trainer Eckart Schuster musste im wahrsten Sinne des Wortes eine Notelf aufbieten. Neben der verletzten Elona Sadiku (Kopfverletzung aus dem Heißen-Spiel) fehlten noch Alina Angerer und die beiden Profispielerinnen Śymela Ciesielska und Serina Kashimoto. Darüber hinaus ging Kapitänin Kira Schuster angeschlagen ins Match. Die Zebras starteten wie gewohnt sehr offensiv und erzielten schon nach elf Minuten den Führungstreffer. Nach einer Flanke von Pia Rybacki schob Sabiha Uyaner, die heute im Strumzentrum debütierte, den Ball aus drei Metern unbedrängt in die gegnerischen Maschen ein.  Die Gräfinnen aus Moers agierten aus einer starken Defensive heraus und konnten das Spiel über weite Teile offen gestalten. Das lag auch daran, dass den MSV-Ladies heute ein bisschen das Abschlussglück fehlte. Immer wieder lief man sich in den dicht gestaffelten GSV-Abwehrketten fest oder ein gegnerisches Bein vereitelte den Torerfolg. Trotz Feldüberlegenheit kreierten die Blau-Weißen nur selten zwingende Torchancen. Meisten resultierten sie aus Standards wie Freistössen oder Eckbällen. Kurz vor der Halbzeit verletzte sich Jülide Mirvan nach einem Zweikampf an der Platzumrandung. Zwar hielt sie noch einige Zeit durch, musste dann aber zur 51.Minute ausgewechselt werden. Für sie kam die ebenfalls angeschlagene Franzisca Döpp,  die zur Zeit an einer Oberschenkelzerrung laboriert, ins Spiel. Die Anfangsphase der 2.Hälfte war auch die Drangperiode der Gäste. Sie erspielten sich einige gute Torchancen und waren dem Ausgleichstreffer nahe. Doch die Zebras fingen sich wieder und brachten das Spiel erneut unter ihre Kontrolle. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit hatte Senem Temiz gleich zweimal die Möglichkeit, doch weder ihr Schuss, der auf der Linie geklärt wurde, noch ihre Volleyabnahme, die knapp über die Latte ging, brachten den erwünschten Torerfolg. Kurz danach zwang Kira Schuster die Moerser Torfrau mit einem Gewaltschuss zu einer Glanzparade (71‘). Das erlösende 2:0 der Zebras  fiel durch einen Tempogegenstoß: Ein langer Ball von Sophia Röttges aus der Abwehr landete bei Senem Temiz. Die Stürmerin lief auf der herauseilende Torfrau zu und lupfte das Leder überlegt ins lange Eck (89‘). Damit war das Spiel endgültig entschieden.

MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <10> Sophia Röttges , <21> Emma Hilbrands, <5> Antonia Halverkamps, <4> Neslihan Diken - <17> Jülide Mirvan (ab 51‘ <14> Franzisca Döpp), <13> © Kira Schuster, <29> Fuko Takahashi, <16> Pia Rybacki - <9> Senem Temiz, <6> Sabiha Uyaner.

Tore: 1:0 Sabiha Uyaner (11‘), 2:0 Senem Temiz (89‘).

[19.11.2017]

Hammergruppe für Sabiha und Nurşen

Die Reise geht für Sabiha Uyaner und Nurşen Yaprak in der Eliterunde zur U19-EM in der Schweiz auf die "grüne Insel". Die türkische U19 trifft dort auf Titelverteidiger Spanien, sowie auf Österreich und Gastgeber Irland. Sabiha und Nurşen, die auch schon in der U17 für die Türkei am Ball waren, erwartet eine schier unmögliche Aufgabe, denn nur der Gruppensieger darf zur Endrunde in die Schweiz reisen. Aber eine Außenseiterchance hat jede Mannschaft, die es bis hierher geschafft hat. Deshalb viel Glück und viel Spaß für die kommende Mini-Qualirunde, die vom 2.-10.April oder vom 4.-12.Juni 2018 stattfinden wird.

[24.11.2017]

Erfolgreicher Jahresausgang beim Nachholspiel in Baumberg

Sportfreunde Baumberg - MSV Duisburg II                                                                                                                                                           0:4 (0:1)
Die Platzanlage an der Grazer Straße präsentierte sich bei einstelligen Celsiusgraden in einem tadellosen Zustand, so dass das Nachholspiel problemlos über die Bühne gehen konnte. Die Zebras, die mit gerade einmal zwölf Spielerinnen  bei den Sportfreunden aus Baumberg aufliefen, bestimmten schnell das Geschehen auf dem Platz. Da die Baumbergerinnen mit einer Doppelkette unmittelbar vor ihrem eigenen Strafraum agierten, standen die Zebras recht hoch. Doch außer mit einigen Fernschüssen von Jülide Mirvan, Kira Schuster und Pia Rybacki erspielte man sich kaum zwingende Torchancen. Um die dichtgestaffelte Abwehr der Gastgeberinnen auszuhebeln bediente man sich oft langer Bälle in die Spitze, wo Alina Angerer oder Serina Kashimoto lauerten. In der 34.Minute hatte diese Variante Erfolg: Ein langer Pass von "Toni" Halverkamps erreichte Serina Kashimoto, die allein auf die Torfrau zulief und eiskalt zum 1:0 verwandelte. Das gab den Zebras weitere Sicherheit. Serina Kashimoto, die knapp über die Latte schoss (38') und Franzisca Döpp, die die Torfrau mit ihrem Fernschuss zu einer Glanzparade zwang (45'), hätten das Ergebnis erhöhen können. So ging es mit der knappen Führung in die Kabine. Direkt nach dem Seitenwechsel hatte Senem Temiz zwei Großchancen, die sie aber beide nicht nutzte. Dann musste Trainer Eckart Schuster wechseln, da die angeschlagene Fuko Takahashi nicht mehr konnte. Für die kleine Japanerin kam Elona Sadiku als rechte Verteidigerin aufs Feld (56'). Dafür rückte Jülide Mirvan ins Mittelfeld. In dieser Spielphase übernahmen die Baumbergerinnen kurzzeitig das Kommando auf dem Platz. Die einzige Torchance der Gastgeberinnen resultierte aus einem direkten Freistoß von Marina Hergenröther, der an die Querlatte klatschte (71'). "Rici" Rumohr wäre da chancenlos gewesen, hatte aber "das Glück des Tüchtigen". Diese Aktion schien ein Weckruf zu sein, denn nun agierten die Zebras wieder druckvoller. Zunächst lenkte die Torfrau noch einen Fernschuss von Serina Kashimoto über die Querlatte (76'). Doch dann zielten die Zebras in Person von Jülide Mirvan (84') und Kira Schuster (86') aus der Distanz genauer und entschieden das Spiel. Den Schlusspunkt setzte dann Pia Rybacki, die eine Hereingabe von Alina Angerer reaktionsschnell ins Tor spitzelte (90').
MSV II: <1> Ricarda Rumohr - <4> Neslihan Diken, <16> Pia Rybacki, <5> Antonia Halverkamps, <17> Jülide Mirvan - <29> Fuko Takahashi (ab 56' <27> Elona Sadiku), <10> Senem Temiz, <13> © Kira Schuster, <14> Franzisca Döpp, <10> Serina Kashimoto - <15> Alina Angerer.
Tore: 0:1 Serina Kashimoto (34'), 0:2 Jülide Mirvan (84'), 0:3 Kira Schuster (86'), 0:4 Pia Rybacki (90').

[17.12.2018]