Letzter Test gegen VfL Bochum II ist geplatzt

MSV Duisburg II -VfL Bochum 1848 II                                                                                       abgesagt

Da die Regionalligamannschaft des VfL Bochum zeitgleich gegen den Zweitligisten FSV Gütersloh ein Testspiel absolvierte, reiste die 2.Mannschaft der Bochumer zur Endrunde der westfälischen Futsalmeisterschaft nach Gelsenkirchen. Daher wurde das Testspiel gegen die Zebras kurzfristig abgesagt.

[16.02.2020]

"Lolle" ist wieder dabei

MSV Duisburg II -VfL Bochum 1848                                                                            0:7 (0:2)

Trainer Sascha Beck musste schier das "letzte Aufgebot" ins Rennen schicken. Mit Flaka Aslanaj, Nadine Spitalar und Demi ter Maat fielen drei Stammkräfte aus. So mussten einige "Jungspunde" in die Bresche springen. Besonders erfreulich war  dabei die Rückkehr von Loreen "Lolle" Gnida, die nach langer Verletzungspause erstmals wieder auf dem Grün stand. Zu Beginn präsentierten sich die Zebras auf Augenhöhe, doch mit laufender Spielzeit wurden die Gäste aus Bochum dominanter. So schlug ein Flachschuss aus rund 25 Metern zum 0:1 im langen Eck ein (22'). Immer wieder wirbelten die Bochumerinnen durch die neu formierte Abwehrreihen. Die Routiniers Sophia Röttges und "Caro" Harti mussten oft in höchster Not retten, um einen höheren Rückstand zu verhindern. Die linke Abwehrseite erwies sich aufgrund der Neuformierung als stark anfällig. Die Außenstürmerin Mara Wilhelm machte mit ihren beiden Gegenspielerinnen was sie wollte und war nie aufzuhalten. Das 2:0 fiel schließlich nach einem Eckball, den Ex-Zebra Vanessa "Wolle" Beyer unhaltbar einköpft (32'). Unmittelbar nach dem Treffer wechselte Trainer Sascha Beck aus. Für Ajla Mujezinović feierte "Lolle" Gnida ihr Comeback bei den Zebras (33'). Die Unterratherin begab sich sofort in der Sturm und griff die jeweils ballführende Gegnerin an. Mit dem 0:2-Rückstand ging es in die Kabine. Eine Schwächeperiode anfangs der 2.Hälfte nutzten die Bochumerinnen gnadenlos aus. Innerhalb von vier Minuten fielen drei Gegentreffer (55'/57'/58'). Damit war das Spiel endgültig gelaufen. In der 66.Minute hatte "Lolle" Gnida die Chance zum Ehrentreffer, als sie sah, dass die Torfrau weit im Feld stand, doch ihr Schuss auf das verwaiste Tor war zu schwach und wurde vor der Linie geklärt. Die Gäste hingegen hatten ihren Torhunger noch nicht gestillt und erhöhten mit einem Doppelschlag (72'/76') auf 0:7. Fazit: Eine heftige Niederlage, die mehrere Gründe hatte: Zum einen kam die hohe Fehlpassquote, zum anderen die teilweise ungewohnten Positionen einiger Spielerinnen, sowie die fehlende Frische und Erfahrung einiger Akteurinnen.

MSV II: <1> Carolin Harti - <18> Mara Behnke, <10> Sophia Röttges, <5> Aktrina Etemi (ab 73' <4> Ajla Mujezinović) - <4> Ajla Mujezinović (ab 33' <11> Loreen Gnida), <9> Senem Temiz, <6> Eurona Hoti, <7> Sabrije Krasniqi, <22> Malin-Nikola Gerken - <13> Michelle Sinz, <19> Leonie Jäger.

SR: Laura Montenbruck (Duisburger FV 08) - Z.: 25

LR: Emircan Kandemir / Mustafa Ümüt

Tore: 0:1 Celina Demirönal (22'), 0:2 Vanessa Beyer (32'), 0:3 Mara Wilhelm (55'), 0:4 Janine Angrick (57'), 0:5 Celine Demirönal (58'), 0:6 Luisa Follert (72'), 0:7 Akane Yatsugi (76'). 

[13.02.2020]

Sturmtief "Sabine" sorgt für Absage

Sturmtief "Sabine", das mit Orkanböen, Gewitter und Starkregen über NRW hinwegfegte, legte den kompletten Spielbetrieb lahm. Der FVN hatte daher aus Sicherheitsgründen alle Spiele, die ab 14.00 Uhr stattfinden sollten, vorsorglich abgesetzt. Davon war natürlich auch das geplante Testspiel der Zwoten gegen den Regionalligisten VfL Bochum betroffen.

[09.02.2020]

Am Ende war der Akku leer

SV Berghofen - MSV Duisburg II                                                 6:1 (2:1)

Zum zweiten Testspieltag dieses Wochenendes kamen beim übelstem Schmuddelwetter rund 60 Zuschauer. Die saßen dichtgedrängt unter dem "Tribünendach" der Glückauf-Kampfbahn in Dortmund-Berghofen.  Positiv überrascht war man, dass Sabrije Krasniqi, die gestern in Meppen noch verletzt ausschied, wieder am Ball war. Und es kam noch besser: Die Zebras, die voller Elan agierten, gingen  sogar in Führung. Nach nicht einmal zwei Spielminuten bediente Demi ter Maat Michelle Sinz, die der Berghofener Torfrau mit einem raffinierten Heber keine Abwehrchance ließ. Der Treffer schien die Gastgeberinnen ordentlich geweckt zu haben, denn sie wurden nun spürbar druckvoller. Das 1:1 erzielte Antonia Dumanćić, indem sie das Spielgerät aus kürzester Entfernung mit dem "Bauchnabel" über die Torlinie drückte (13'). Hier wurde schon erstmals die Achillesferse der Zebras offengelegt: die Strafraumbeherrschung. Weder "Caro" Harti, noch ihre Vorderleute, bekamen die "langen Mädels" aus dem Dortmunder Südosten bei hohen Flanken in den Griff. Kurz nach dem Ausgleich hatten die Zebras eine gehörige Portion Glück. Daniele Ließem erlief sich nach einem Missverständnis im MSV-Abwehrverbund den Ball, traf aber nur den rechten Pfosten (15'). Dann erlebten die Zebras eine einschneidende Schwächung, als Flaka Aslanaj humpelnd vom Platz mustte (22'). Ajla Mujezinović ersetzte die athletische Stürmerin. Mit fortlaufender Spielzeit wurde der Regionalligist immer dominanter. In der Nachspielzeit köpfte Madita Sommer eine Flanke von Annalena Krapp zum 1:2 in die Maschen (45'+1).  Zur 2.Hälfte wechselte Trainer Sascha Beck aus: Für Eurona Hoti kam Sabrije Krasniqi aufs Grün. Doch schon in der Anfangsphase der 2.Halbzeit kassierten die Zebras schnell zwei Gegentreffer. Zunächst köpfte Anna Spitthoff zum 1:3 ein (50') und Julia Gödecke überwand "Caro" Harti mit einem Flachschuss, nachdem sie wunderbar freigespielt worden war (58'). Danach hatte der MSV eine doppelte Riesenchance zum Anschluss. Doch weder Ajla Mujezinović, noch Sabrije Krasniqi konnten die SVB-Schlussfrau überwinden (60'). Das sollte der letzte Offensivakzent der Zebras gewesen sein, denn nun ging die Leistungskurve merklich bergab. Zu groß schien die Belastung des Doppelspieltags zu sein. Die Berghofenerinnen agierten nun fast unbedrängt. Die logische Folge waren das 1:5 durch Anna Spitthoff (63') und der verwandelte Foulelfmeter - Demi ter Maat hatte Anna Spitthoff regelwidrig gelegt - von Julia Gödecke zum 1:6 (65'). Bis zum erlösenden Abpfiff verballerten die Gastgeberinnen die besten Chancen. Entweder ging das Leder knapp neben das Ziel, traf das Aluminium, oder "Caro" Harti brachte erfolgreich ihre "Patschehändchen" ins Spiel. So blieb es bei der 1:6-Niederlage, die aber in den richtigen sportlichen Kontext eingeordnet werden sollte.

MSV II: <1> Carolin Harti - <15> Demi ter Maat , <10> Sophia Röttges, <5> Aktrina Etemi - <13> Michelle Sinz, <16> Nadine Spitalar, <9> Senem Temiz (ab 82' <6> Eurona Hoti), <14> Flaka Aslanaj (ab 22' <4> Ajla Mujezinović), <18> Mara Behnke - <6> Eurona Hoti (ab 46' <7> Sabrije Krasniqi), <19> Leonie Jäger. 

SR: Pawel Bartoszek (SV Körne 1983) - Z.: 60

LR: Maximilian Michael Stevens / Robin Patric Sehner

Tore: 0:1 Michelle Sinz (2'), 1:1 Antonia Dumanćić (13'), 2:1 Madita Sommer (45'+1), 3:1 Anna Spitthoff (50'), 4:1 Julia Gödecke (58'), 5:1 Anna Spitthoff (63'), 6:1 Julia Gödecke (65'/FE).

[02.02.2020]

Der SV Meppen erwies sich als eine Nummer zu groß

SV Meppen - MSV Duisburg II                                                     4:0 (2:0)

Während das Land südlich vom Emsland im Regen versankt, blieb es im Waldstadion erfreulicherweise trocken. Für Trainer Sascha Beck und seine Truppe, immerhin zwölf an der Zahl, war es heute ein Test bei dem man lernen sollte. Der SV Meppen trat mit einer Mischung aus Zweitligaspielerinnen plus einiger junger Talente an. Parallel dazu trainierten die übrigen Meppenerinnen auf einem Nebenplatz. Aufgrund des Ligenunterschieds waren die Rollen von Beginn an klar verteilt. Die Gastgeberinnen dominierten das Spiel, was die MSV-Defensive unter sanften Dauerdruck setzte. Das Bemühen wurde nach sieben Minuten belohnt: Einen Schuß von Vivien Endemann konnte "Caro" Harti zwar noch abwehren, doch den Abpraller schob Nina Vossen lässig zum 1:0 ein. "Caro" Harti und ihre Vorderleute bekamen am eigenen Strafraum ordentlich zu tun. In der 31.Minute musste Sabrija Kraniqi nach einem Zweikampf verletzt ausscheiden. Sie hatte einen Schlag mit dem Ellbogen unter das Brustbein bekommen. Daraufhin kümmerte sich Trainer Sascha Beck minutenlang an der Seitenlinie um seinen Schützling. Sicherheitshalber wurde die zierliche Stürmerin in ein Krankenhaus gebracht. (An dieser Stelle wünschen wir dir alle eine schnelle Genesung, Sabrije). Sie wurde daraufhin von Ajla Mujezinović ersetzt. Das MSV-Bollwerk hielt bis kurz vor der Pause, als Mara Winter einen Schuss aus der Drehung im linken unteren Eck versenkte (44'). In der 2.Halbzeit das gleiche Bild: Meppen agierte, Duisburg reagierte. Trotz aller Dominanz kreierten die Meppenerinnen aber kaum richtig zwingenden Chancen. Meist versuchten sie es mit Distanzschüssen, oder die Zebras machten die Räume eng und fingen die Bälle ab. Die Abwehrreihe um Kapitänin Sophia Röttges, fluktuierte dabei zwischen drei und sechs Spielerinnen. Nur ein einziges Mal kam ein Zuspiel des Gegner in die Schnittstelle an. Den öffnenden Pass von Mara Winter schoss Ex-Zebra Yu ishikawa zum 3:0 ins Netz (72'). In der Schlussphase des Spiels mussten die Zebras schließlich noch das 4:0 per Strafstoß hinnehmen (85'). Festzuhalten bleibt noch die einzige Torchance der Zebras in der 89.Minute, als SVM-Torfrau Anna-Maria Tews eine scharfe Flanke von Flaka Aslanaj abfing.

MSV II:  <1> Carolin Harti - <5> Aktrina Etemi, <10> Sophia Röttges, <9> Senem Temiz, <15> Demi ter Maat - <19> Leonie Jäger, <16> Nadine Spitalar, <7>Krasniqi (ab 31'  <4> Ajla Mujezinović), <13> Michelle Sinz - <6> Eurona Hoti, <14> Flaka Aslanaj.

SR: Tobias Dankert (SV Adler Messingen) - Z.: 25

LR: Max Garmann / Max Wilken

Tore:  1:0 Nina Kossen (7'), 2:0 Mara Winter (44'), 3:0 Yu Ishikawa (72'), 4:0 Isabella Jaron (85'/FE).

[01.02.2020]