Kapitänin Nadine Spitalar mit Hattrick gegen Hemmerden

MSV Duisburg II - SV Hemmerden                                                                                     8:0 (5:0)

32 Unentwegte fanden sich zum Heimspiel der Zwoten auf den Logenplätzen hinterm Zaun ein, um die Begegnung gegen den SV Hemmerden zu verfolgen. Ihr Kommen sollten sie sicher nicht bereuen. Die Zebras, die die Partie über die komplette Spieldauer beherrschten, legten los wie die Feuerwehr. So erzielte Jennifer Aranowski schon in der 3.Minute das 1:0 mit einem raffinierten Heber über die gegnerische Torfrau. Die Zebras setzte die Mannschaft aus Hemmerden permanent unter Druck und zwang sie zu Fehlern. So erlief Nadine Spitalar einen verunglückten Rückpass und spitzelte den Ball an der Torhüterin vorbei zum 2:0 in die Maschen (14'). Danach überboten sich die Zebras im Auslassen bester Chancen. Flaka Aslanaj, Kim Celine Dannehl, Jennifer Aranowski und Nadine Spitalar hätten schon früh für ein Debakel der Gäste sorgen können. So dauerte es bis kurz vor der Pause, bevor das Runde wieder im Eckigen landete. Innerhalb von drei Minuten wurde das Ergebnis auf 5:0 hochgeschraubt. Den Anfang machte Sophia Röttges, die eine Flanke von Jennifer Aranowski am kurzen Pfosten einschob (39'). Zwei Minuten später erhöhte Nadine Spitalar mit einem Distanzschuss auf 4:0, bevor Flaka Aslanaj mit einem strammen Schuss den Pausenstand erzielte (42'). Wenn die Gäste mal den Ansatz einer Torchance hatte, so resultierte das ausnahmslos aus Flüchtigkeitsfehlern in der Abwehr. Ansonsten verlebte Ena Mahmutović im Tor der Zwoten einen recht geruhsamen Nachmittag. Nach der Pause sahen die Zaungäste ein unverändertes Bild: Die Partie lief völlig einseitig nur auf ein Tor. Dem 6:0 von Flaka Aslanaj ging ein Torwartfehler voraus, den die kosovarische Nationalspielerin gnadenlos ausnutzte (50'). In der Folgezeit agierten die Zebras viel zu kompliziert und vergaben weiter gute Einschussmöglichkeiten. Hinzu kamen alleine vier Aluminiumtreffer. Nach etwas über einer Stunde Spielzeit verletzte sich die Gästetorfrau und musste das Feld verlassen. Für sie rückte die Feldspielerin Barbara Hupp zwischen die Pfosten. Auf der Gegenseite brachte Trainer Sascha Beck Anna Katharina Dahmen für Kim Celina Dannehl. Die Kempenerin rückte aber nicht in die Abwehrreihe, sondern kam - wie schon in Langenfeld - im Sturm zum Einsatz. Das machte eine Systemumstellung nötig, so dass in der Defensive von Viererkette auf Dreierkette umgestellt wurde.  Sie dankte das Vertrauen des Trainers mit dem Treffer zum 7:0 (78'). Für die letzten zehn Minuten durften dann auch noch Mailin Paplewski und Carolin Harti mitspielen. Dabei hätte die etatmäßige MSV-Torfrau fast noch einen Treffer erzielt (85'). Den Schlusspunkt des Spiels setzte schließlich Nadine Spitalar in der 87.Minute, die damit ihren Hattrick perfekt machte. Fazit: Bei konsequenterer Chancenauswertung der Zebras wäre es ein ganz bitterer Nachmittag für die Gäste geworden.

MSV II: <28> Ena Mahmutović - <22> Chantal Schmitz, <10> Sophia Röttges, <17> Kim Celina Dannehl (ab 66' <20> Anna Katharina Dahmen), <18> Zita Seibel - <16> Nadine Spitalar, <9> Senem Temiz, <21> Margherita Laura Santamaria (ab 81' <8> Carolin Harti), <7> Anja Kirsten (ab 81' <5> Mailin Paplewski) - <11> Jennifer Aranowski (ab 46' <19> Leonie Jäger), <14> Flaka Aslanaj -- Tr. Sascha Beck/Markus Dannehl

SR: Thomas Roquet (TuS Mündelheim 1970) - Z.: 0

Tore: 1:0 Jennifer Aranowski (3'), 2:0 Nadine Spitalar (14'), 3:0 Sophia Röttges (39'), 4:0 Nadine Spitalar (41'), 5:0 Flaka Aslanaj (42'), 6:0 Flaka Aslanaj (50'), 7:0 Anna Katharina Dahmen (78'), 8:0 Nadine Spitalar (87').

[18.10.2020]

Zebras stürmen über "Opp Linde" hinweg

SV "Frisch Auf" Jägerhaus-Linde  - MSV Duisburg II                                           1:5 (0:2)

"Opp Linde" ist für die Zebras ein gutes Pflaster, denn bisher konnte man dort alle Spiele gegen die Wuppertalerinnen von den Südosthöhen gewinnen. Heute sollte es nicht anders sein. Eine große Überraschung erlebten die Zuschauer direkt am Anpfiff, als Profispielerin Lucia Haršányová ihre Debüt in der Zwoten gab. Die Slowakin braucht nach ihrer Verletzungspause dringend Spielpraxis, die sie heute erstmals in der Niederrheinliga bekam. In der Innenverteidigung strahlte sie viel Ruhe und Übersicht aus, was der gesamten Mannschaft spürbar Sicherheit gab. Überhaupt hatten die Zebras von Beginn an den Vorwärtsgang eingelegt und beherrschten das Spiel nach Belieben. So sprühte Flaka Aslanaj, die diesmal in der Startformation stand, in der Offensive voller Tatendrang. Die Kosovarin verpasste die Führung mit ihren fulminanten Fernschüssen nur knapp (3'/25'/39'). Spektakulär war auch der Fallrückzieher von Margherita Santamaria nach einer Ecke, der das Tor nur um Zentimeter verfehlte (12'). Pech hatte hingegen Lucia Haršányová, deren 30-Meter-Schuss an der Querlatte landete (20'). Die Zebras hatten Chancen fast im Minutentakt. Eine Ballstafette über Margherita Santamaria und Leonie Jäger landete bei Jennifer Aranowski, die zur überfälligen Führung einschoss (33'). Zwei Minuten später erhöhten die Zebras auf 2:0. Nachdem Leonie Jäger an der guten Torfrau Nina Behrendt gescheitert war, netzte Narjiss Ahamad die Nachschussmöglichkeit ein (35'). Bis zur Pause hatte Kapitänin Nadine Spitalar drei Riesenchancen die Führung weiter auszubauen, doch entweder blieb die Torfrau Siegerin oder eine Abwehrspielerin kratzte den Ball von der Linie (37'/38'/40'). In den Schlussminuten der 1.Hälfte setzten die Gastgeberinnen endlich die ersten Offensivimpulse und zwangen die starke Ena Mahmutović zu mehreren Paraden. Sekunden vor dem Pausenpfiff wehrte Sophia Röttges einen Kopfball von Saskia Reinshagen auf der Torlinie ab (45'). Nach der Pause sahen die Zuschauer das gleiche Bild: Die Zebras stürmten und die Wuppertalerinnen verteidigten mit Mann und Maus. Doch wenn die Zebras nicht an der Torfrau scheiterten, dann half halt das Aluminium. So passiert beim Distanzschuss von Narjiss Ahamad (57'). Dann sorgte ein Doppelschlag für klare Verhältnisse: Zunächst traf Jennifer Aranowski nach Vorlage von Nadine Spitalar auf 3:0 (69'), bevor die Kapitänin drei Minuten später auf 4:0 erhöhte (72'). Unmittelbar nach dem Treffer nahm Trainer Sascha Beck einen Doppelwechsel vor, der weiteren Offensivschwung entfachen sollte. Besonders Katharina Dahmen blühte in der Stürmerposition richtig auf und zwang die Torfrau direkt zu einer Glanzparade (76'). Hier hat die Kempenerin sicherlich viel mehr Stärken als in der Defensive. Bei einer der wenigen Vorstöße der Gastgeberinnen sah der Schiedsrichter ein Foul im Zebra-Strafraum. Nadine Spitalar hatte scheinbar Saskia Reinshagen regelwidrig gestoppt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Anna Rauhaus zum 4:1 (84'). Ena Mahmutović, die die richtige Ecke ahnte, machte sich richtig lang, konnte den gut platzierten Schuss aber nicht parieren. Den Schlusspunkt zum 5:1 setzte Nadine Spitalar mit ihrem 6.Saisontreffer in der Nachspielzeit. Fazit: Aufgrund der vielen Torchancen ist Jägerhaus-Linde noch mit einem blauen Auge davongekommen. Heute haben die Zebras erstmals in dieser Saison gezeigt, wozu sie fähig sind. Weiter so!

MSV II: <28> Ena Mahmutović - <22> Chantal Schmitz, <10> Sophia Röttges, <2> Lucia Haršányová , <17< Kim Celina Dannehl (ab 73' <20> Anna Katharina Dahmen) - <16> Nadine Spitalar , <8> Narjiss Ahamad, <21> Margherita Laura Santamaria - <19> Leonie Jäger (ab 62' <5> Mailin Paplewski),  <11> Jennifer Aranowski (ab 73' <9> Senem Temiz), <14> Flaka Aslanaj (ab 82' <15> Malin-Nikola Gerken) -- Tr. Sascha Beck/Markus Dannehl

SR: Marcel Barten (SR-Gruppe Wuppertal-Niederberg) - Z.: 55

Tore: 0:1 Jennifer Aranowski (33'), 0:2 Narjiss Ahamad (35'), 0:3 Jennifer Aranowski (69'), 0:4 Nadine Spitalar (72'), 1:4 Anna Rauhaus (84'/FE), 1:5 Nadine Spitalar (90'+1).

[11.10.2020]

Danke an Marcel Courtial für die Überlassung einer Bilder

Mühsamer Arbeitssieg beim Aufsteiger HSV

HSV Langenfeld - MSV Duisburg II                                             0:2 (0:0)

Beim Aufsteiger HSV Langenfeld taten sich die Zebras lange schwer. Trotz der klaren Feldüberlegenheit konnten die Zebras in der 1.Hälfte nur wenige zwingende Chancen kreieren. Immer wieder unterbanden die zahlreichen Fehlpässe einen druckvolleren Spielaufbau. Einzig die Doppelchancen von Jennifer Aranowski und Narjiss Ahamad (19'), sowie von Leonie Jäger (27') hätten die Führung sein müssen, doch die HSV-Torfrau zeigte eine starke Leistung. So ging es torlos in die Pause. In der 2.Halbzeit das gleiche Bild: Der MSV machte das Spiel und aaste mit seinen Torchancen. So dauerte es bis zur 72.Minute, dann erlöste Kapitänin Nadine Spitalar die Blau-Weißen. Ein präzises Zuspiel im Strafraum verwertete sie freistehend zur überfälligen 1:0-Führung. Die Langenfelderinnen, die in der 2.Hälfte ebenfalls mutiger nach vorne spielten, hatten durch eine Standardsituation ihre beste Torchance. Doch Julia Keppners Freistoß knallte an das Gebälk (84'). Profileihgabe Anja kirsten hatte in der Schlussminute Pech, dass ihr Heber knapp über das gegnerische Tor ging. In der Nachspielzeit warfen die Hucklenbrucher alles nach vorne: Sogar die Torfrau der Langenfelderinnen ging bei einer Ecke in "Caro" Hartis Strafraum, um noch das Remis zu erzielen. Flaka Aslanaj, die im Mittelkreis auf einen abgewehrten Ball wartete, schoss in der 93.Minute zum 2:0 ins verwaiste HSV-Tor. Fazit: Die Zebras ließen gegen einen biederen, aber aufopferungsvoll kämpfenden Gegner zu viele Torchancen liegen. So machte man sich das Spiel unnötig schwer.

MSV II: <1> Carolin Harti - <22> Chantal Schmitz, <18> Zita Seibel, <17> Kim Celina Dannehl (ab 81' <5> Mailin Paplewski), <20> Anna Katharina Dahmen - <16> Nadine Spitalar, <21> Margherita Laura Santamaria (ab 72' <8> Melissa Keß), <7> Narjiss Ahamad, <9> Anja Kirsten - <19> Leonie Jäger (ab 58' <14> Flaka Aslanaj),  <11> Jennifer Aranowski (ab 66' <13> Michelle Sinz) -- Tr. Sascha Beck/Markus Dannehl

SR: Patrick Lahn (BSC Union Solingen) - Z.: 50

Tore: 0:1 Nadine Spitalar (72'), 0:2 Flaka Aslanaj (90'+3).

[04.10.2020]